Messe für Frieden: "musica sacra" setzt zum 30-jährigen Jubiläum ein Zeichen
LINZ. Zum 30-jährigen Jubiläum präsentiert die Musikreihe „musica sacra“ am 14. Jänner ein besonderes Konzerterlebnis: Beim Festkonzert in der Linzer Friedenskirche wird die „Messe für Frieden“ von Karl Jenkins aufgeführt, und damit ein Zeichen gesetzt. Mit dabei sind der OÖ. Landesjugendchor, Die Neuen Wiener Stimmen und das Orchester der Musik und Kunst Privatuniversität Wien.

Auf 716 Konzerte mit 125.500 Besuchern darf „musica sacra“ in den letzten 30 Jahren stolz zurückblicken. Zum großen Festakt am Samstag, 14. Jänner wird mit der Konzertauswahl für „A Mass for Peace“ von dem walisischen Komponisten Karl Jenkins ein Zeichen zum aktuellen Weltgeschehen gesetzt.
Uraufführung im Jahr 2000
Jenkins nahm es sich zur Aufgabe, mit friedlichen Mitteln der Musik eine Friedensversion zu beschwören und schuf in den 1990ern „The Armed Man - A Mass for Peace“, eines der populärsten zeitgenössischen Werke. 2000 wurde die „Messe für Frieden“ im Gedenken an die Opfer der Kosovo-Krise uraufgeführt: Das Werk ist eine Reflexion über das Eintreten in den Krieg, die Schlacht und die verheerenden Folgen, die er für Menschen, Tiere und die Erde nach sich zieht.
Mit der Einbindung des Gebetsrufs des Muezzin als zweites Stück in der Komposition weist Jenkins auf die verschiedenen kulturellen Einflüsse hin. Ein weiteres Highlight der siebenteiligen Messe „Torches“ verwendet zudem Textmaterial aus dem indischen Mahàbhàrata.
Zahlreiche Stimmen erklingen
Am Dirigentenpult wird Andreas Stoehr durch den Abend führen. Als Interpreten des großartigen Werkes konnte musica sacra den OÖ. Landesjugendchor, die Neuen Wiener Stimmen und das Orchester der Musik und Kunst Privatuniversität Wien gewinnen.
Beginn ist um 19.30 Uhr, weitere Termine der Konzertreihe und Tickets gibt's unter www.musicasacra.at.


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