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Das Ars Electronica Center zeigt, wie Roboter auch für Kunst eingesetzt werden können: Bei der fünf Wochen dauernden Ausstellung „Kreative Robotik“ will das Museum der Zukunft unterstützen, die Scheu vor Robotern abzubauen und die kreativen Möglichkeiten des Einsatzes präsentieren.
 

Ausstellungsprojekt „Print a Drink“ Foto: Ars Electronica/Martin Hieslmair
Ausstellungsprojekt „Print a Drink“ Foto: Ars Electronica/Martin Hieslmair

Ein Roboter, der wie ein Barkeeper einen Drink mixt und mittels des weltweit ersten 3D-Druckverfahrens für Getränke Öltropfen für dreidimensionale Formen ins Getränk injiziert. Oder designte Möbelstücke aus Roboter-Meisterhand – für die ein menschlicher Tischlermeister unendliche Stunden Arbeit auf sich nehmen hätte müssen – sind derzeit neben einem faltbaren Pavillon oder vernähten Buchenholzplatten im AEC zu sehen. Im Mittelpunkt steht die Mensch-Maschinen-Kooperation und ihre kreativen Einsatzmöglichkeiten, die das AEC mit Projekten von den Unis Wien, Aachen, Stuttgart und Linz zeigt. „Jeder von uns war irgendwann begeistert von Robotern, sei es von den Star Wars Figuren. Im AEC versuchen wir, das Interesse an Wissenschaft, Technologie und Robotik zu erhalten. Für mich bedeutet Robotik, dass man für die Projekte, über die man nachdenkt, auch das mögliche Werkzeug zum Umsetzen hat“, erklärt der Linzer Kunstuni-Professor Johannes Braumann.

Große Chancen

Bürgermeister Klaus Luger sieht in der Robotik große Chancen: „Das AEC zeigt die Auswirkungen der Robotertechnik auf das Kunst- und Gesellschaftsleben. Es gibt auch viele Ängste im Bezug auf Robotertechnik und ihre Veränderungen, die man unbedingt ernst nehmen muss, aber auch viele Vorteile.“ Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer fasst zusammen: „Die Ausstellung zeigt, wie wichtig eine künstlerische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dieser neuen Realität ist, in der wir bereits mitten drin sind.“

Info: www.aec.at 


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