Neue Dachmarke: Linz soll „City of Live Performance“ werden
LINZ. Die Stadt Linz will ihre zahlreichen Kulturveranstaltungen künftig unter der Dachmarke „City of Live Performance“ vermarkten. Initiiert wurde das Vorhaben von Posthof-Chef Gernot Kremser und Musiker und Gemeinderat Stefan Giegler.

Nach unzähligen Gesprächen mit Kulturschaffenden und aufgrund der Diskussion um die Zukunft des Linzfestes sei die Initiative entstanden, so Stadtrat Stefan Giegler, selbst Musiker bei „Urban5“.
Austin als Vorbild
Als Vorbild hat man sich Austin, Texas, die „Live Music Capital of the World“, genommen, dass seit 1991 aktiv diese Marke verwendet und darauf in der Außenwerbund setzt.
„Musik und Live-Performances liegen in der DNA von Linz. Linz ist bereits City of Live Performance, sie weiß es nur noch nicht“, so Gernot Kremser. Das ganze Jahr über finden Festivals, Konzerte, Open Airs und mehr statt – von der Klangwolke über das Pflasterspektakel, vom Ahoi! Full Hit of Summer bis zu Klassik am Dom.
„Dem Ganzen eine Klammer geben“
Bisher sei nur an einzelnen Schrauben gedreht worden, nun wolle man dem Ganzen eine Klammer geben, so Bürgermeister Klaus Luger. Die neue Marke soll das ohnehin bereits Vorhandene bündeln und ein Image nach außen tragen: „Mit dieser Markengebung gelingt der Brückenschlag zwischen digitaler und klassischer Kunst, zwischen E- und U-Musik, von der Straßenkunst bis zur Konzerthalle.“ Teils lose nebeneinander stattfindende Aktivitäten sollen koordiniert, neue Formate auf den Weg gebracht, Synergien genutzt werden. Auch das Linzfest – an dessen künftigem Format noch gefeilt wird – soll Teil sein.


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