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Linz. Von 9. Mai bis 31. Juli zeigt der Aktionsraum LINkZ die Ausstellung „Kunst im Zentrum der Frauen“ in seinen Räumlichkeiten in Linz-Urfahr. Zu sehen sind Arbeiten der Künstlerinnen Assunta Abdel Azim Mohamed, Billi Thanner und TKV. Eintritt ist frei.

Die Ausstellung: "Kunst im Zentrum der Frauen" ist bis 31. Juli zu sehen.
Die Ausstellung: "Kunst im Zentrum der Frauen" ist bis 31. Juli zu sehen.

Warum im Zentrum von Urfahr ein 16 Meter hoher großer Mittelfinger in die Höhe ragt, erfährt man in der neuen Ausstellung vom Aktionsraum LINkZ: Drei Künstlerinnen zeigen ihre Werke, die in ihren Positionen nicht unterschiedlicher sein können, und doch steht im Zentrum der selbstbestimmte Blick. Der 2015 von den Kunstsammlern Karin und Johann Brandstetter gegründete Kunstraum präsentiert in seiner „Aktion Sechs“ drei spannende international tätige Künstlerinnen aus den Bereichen Malerei und Performance, Zeichnung und Streetart. „Unser Fokus liegt nicht darauf, die bestehende Sammlung auszustellen, sondern knüpft zunächst dort an, wo es eine gemeinsame Geschichte mit den Künstlern gibt. So wird dieses gemeinsam Erlebte in einer anderen Form mit neuen Werken wieder lebendig“, so Karin Brandstetter.

Über die Künstlerinnen

Die ausgestellten Arbeiten der serbischen Künstlerin TKV sind im AKTIONSRAUM LINkZ entstanden, den sie als temporäres Studio nutzte. Mit Spontaneität und Guerilla-Methoden schreibt sich die Belgrader Künstlerin TKV mit einer besonderen Energie in die Stadt ein, in die sie eingreift. TKV interveniert ihre Kunst in den öffentlichen Raum als eine der wichtigsten Vertreterinnen der europäischen Streetart. Die gebürtige Kärntnerin Assunta Abdel Azim Mohamed fasziniert mit detaillierten und mit starker Symbolik geprägten Kugelschreiber auf Papier-Arbeiten. Die kurzfristige Befriedigung, die Verschwendungssucht und Vergnügungssucht konterkariert die Künstlerin mit der Präsenz von Totenfiguren. Der Tod, der sonst außerhalb der Gesellschaft gesehen wird, wird bei der Kärntner Künstlerin zum ewigen Begleiter. Billi Thanners Gemälde erzählen vom Thema Hochzeit, dem Brautsein, dem Frausein - die Kunst der Frauen in der Moderne. Als andere Form der Hinterglasmalerei zeigt die Künstlerin dazu fotorealistische, aber unkonventionelle Motive in der für sie spezifischen Maltechnik auf technischer Weichfolie. In ihrer Performance „Hochzeit! Und am Ende heirate ich meine Kunst“ erzählt Billi Thanner eine Geschichte der Leidenschaft und über die Liebe zur Kunst: Harald ist Künstler und wird von acht Damen umworben. Doch am Ende heiratet er seine Kunst.

„Mein großer Mittelfinger“

Sujet der Ausstellung bildet der gereckte Damenfinger mit dem Titel „ROOMSCRAPER“ von HAUS-RUCKER-CO, Laurids, Kelp, Pinter aus dem Jahr 1969. Es handelt sich um eine aufblasbare Skulptur mit der Inschrift „Mein großer Mittelfinger“. In der Signalwirkung von Aufzeigen bis zum Zeichen der Verachtung wirkt der Finger automatisch und sofort. Als 16 Meter hoher Gebäudebanner trägt er die Botschaft des AKTIONSRAUMS LINkZ von Urfahr über die Nibelungenbrücke bis in die Altstadt von Linz. Die Ausstellung ist bis 31. Juli 2018 zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Ausstellungsdauer

9.5. bis 31.7.2018

Öffnungszeiten

Dienstag bis Donnerstag 10-13 Uhr

und nach Vereinbarung

Facebook

https://www.facebook.com/events/742506859470356/

www.facebook.com/AKTIONSRAUMLINkZ


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