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VÖCKLABRUCK/LINZ. Die musikalische Erfolgsgeschichte der 23-jährigen Vöcklabruckerin AVEC findet mit dem Erscheinen von „Heaven/Hell“ am Freitag, 14. September, ihre beeindruckende Fortsetzung.

AVEC mit neuem Album. Foto: Kidizin Kane
  1 / 2   AVEC mit neuem Album. Foto: Kidizin Kane

An den 12 Songs des neuen Albums begann sie sofort nach dem Erscheinen des Debütalbums „What if we never forget“ im Jahr 2016 zu feilen. „Ich bin in der glücklichen Lage, viele Songs zu schreiben und daraus auszuwählen“, erzählt AVEC im Tips-Interview.

Die Inspiration dazu findet sie vor allem in der Natur ihrer Heimatregion, in der sie immer noch zuhause ist: „Ich brauche die Ruhe, die Songs fliegen mir nicht unterwegs oder mitten in der Großstadt zu.“ Den Druck eines oft so „gefährlichen“ zweiten Albums verspürte sie dabei nicht, ganz im Gegenteil: „Ich habe mit meiner mir bekannten Band das Album eingespielt, wir sind dazu in ein Studio im Grünen nach Irland gefahren, wo wir die Zeit unseres Lebens hatten. Das hört man dem Album auch an.“

Vier Konzerte in OÖ

Ihre anstehende Tour führt sie auch nach Oberösterreich: Am 27. Oktober gastiert sie im RÖDA Steyr, am 31. Oktober im Welser Schlachthof, am 22. Dezember gibt es ein Heimspiel im OKH Vöcklabruck und am 23. Dezember den Tourabschluss im Club Mezzanine in St. Johann am Wimberg.

„Bei den Konzerten in Österreich bin ich besonders nervös. Auf Burg Clam hatten wir als Vorband das bisher größte Publikum“, gesteht die junge Vöcklabruckerin, die vor kurzem auch ein ausverkauftes Konzert-Debüt in Spanien hatte. „Da gab“s auch Standing Ovations von den Fans. Das war ein ganz tolles Gefühl, das man nicht mehr so schnell vergisst, egal was noch kommt.“

Liebe als zentrales Thema 

Die wohlbekannte „Achterbahnfahrt durchs Leben“ thematisiert sie auf „Heaven/Hell“ textlich: „Jeder kennt das, man kann nicht jeden Tag immer supergut drauf sein, es gibt einfach solche und solche Zeiten. Und natürlich geht es in meinen Songs ganz viel um die Liebe als zentrales Thema.“ So wie auch auf den Vorabsingles „Still“ und „Love“, die schon im regen Radioeinsatz sind.

TIPS-Fazit zum neuen Album

Ein Album mit mehr Ecken und Kanten als das Debütalbum sollte es werden, und genau dieser Sound ist AVEC und ihrer Band im irischen Studio am Ende der Welt auf „Heaven/Hell“ gelungen. Während Tracks wie „Body“ fast ausnahmslos auf ihre eindrucksvolle Stimme setzen und dabei wohl am „irischsten“ klingen,  drückt sie auf Songs wie dem hitverdächtigen „Under Water“ doch hörbar aufs musikalische Gaspedal. Und das steht ihr gut.

Ihrem großen musikalischen Idol Bon Iver zollt AVEC besonders auf dem titelgebenden Track „Heaven/Hell“ Tribut, in dem auch elektronische Einflüsse eingeflossen sind - es ist wohl der Schlüsseltrack des gesamten Albums. Aber auch Songs wie „Leaving“ dürfen sowieso bei keiner herbstlichen Ausfahrten oder Kopfhörer-Einsätzen fehlen.

Die musikalische Weiterentwicklung darf getrost als gelungen bezeichnet werden, ohne dabei den größten Star am Gesamtprodukt AVEC zu vergessen: Die zauberhafte Stimme. 


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