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LINZ. Mit dem Lustspiel-Klassiker „Amphitryon“ von Heinrich von Kleist nach Molière startet das Landestheater Linz in das neue Jahr. Premiere wird am Samstag, 5. Jänner, 19.30 Uhr, im Schauspielhaus Promenade gefeiert.

"Amphitryon" - zu sehen im Schauspielhaus Linz. Foto: Christian Brachwitz
  1 / 3   "Amphitryon" - zu sehen im Schauspielhaus Linz. Foto: Christian Brachwitz

Die Geschichte erzählt vom obersten Olympier Jupiter und der Zeugung von Herkules – voll komischen und tragischen Verstrickungen, je nachdem in welcher Haut man steckt.

Verwechslungsspiel

Der siegreiche Feldherr Amphitryon schickt seinen Diener Sosias nach Hause, um seiner Gemahlin die nahestehende Ankunft zu melden. Sosias kann seinen Auftrag aber nicht ausführen, da er von Gott Merkur, der das Schloss Amphitryons bewacht, daran gehindert wird. Dort nämlich verbringt Jupiter in Gestalt des Amphitryon gerade eine herrliche Liebesnacht mit dessen Frau Alkmene. Als Amphitryon am nächsten Morgen vom Krieg zurückkehrt und bei seiner Gemahlin erscheint, trifft er sie in höchster Verzückung an. Und damit beginnen die Verwirrungen, die Verstrickungen, die existenziellen Krisen....

Treue und Wahrheit im Mittelpunkt

„Das Stück ist ein Komödienklassiker mit tragischen Zügen“, so Dramaturg Andreas Erdmann. Kleist habe aus Molières Vorlage etwas neues gemacht, fast eine Liebestragödie bei der Treue und Wahrheit im Mittelpunkt stehen würden.

Komik und Feinsinn

Vorgenommen hat sich den Stoff, der aus der griechischen Mythologie entstammt, Regisseur Peter Wittenberg. Er verspricht einen Abend zwischen Komödie und Philosophie. „Das schöne ist die Komik auf der einen Seite und der Feinsinn auf der anderen. Kleist nimmt das sehr ernst und stellt die Existenz in Frage. Ein großer Spaß zu inszenieren, aber sehr anspruchsvoll.“

Licht und Schatten

Die Bühne selbst kommt mit nur wenigen Requisiten aus, gearbeitet wird mit Licht und Schatten, mit hell und dunkel. Als Darsteller zu sehen sind Angela Waidmann, Jenny Weichert, Alexander Julian Meile, Christian Higer, Klaus Müller-Beck und Alexander Hetterle, unterstützt werden sie von Mitgliedern des Schauspielstudios der Bruckneruni.

Zu sehen ist das Stück bis 16. April, Karten: www.landestheater-linz.at


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