Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Know-how aus OÖ wird bei der neuen Sonderausstellung TechVision – Neues aus der Zukunft – im Schlossmuseum präsentiert. Ein humanoider Roboter, ein 3D-Hologramm mit Künstlicher Intelligenz, ein intelligenter Rucksack oder ein 3D-Bodyscan sowie ein Avatar, mit dem man sprechen kann, ist noch längst nicht alles, was bis 31. März entdeckt werden kann.

Heinz W. Engl, Martina Mara, humanoider NAO-Roboter, Landeshauptmann Thomas Stelzer, Johann Lefenda (v.li.) Foto: OÖ/Sandra Schauer

„Die Ausstellung zeigt, wie wir uns von der Zukunft inspirieren lassen können und welche Chancen es gibt, bei uns in OÖ auf Neues zuzugehen“, eröffnet Landeshauptmann Thomas Stelzer die Ausstellung. Johann Lefenda, der Leiter der OÖ. Zukunftsakademie – ein Think Tank –, die sich für die Schau verantwortlich zeigt, betont: „Mit der Ausstellung wollen wir Know-how aus OÖ in den Vordergrund rücken und es soll mit der Ausstellung eine Bühne bekommen.“

„Hallo, ich bin LEONIE“

Unter den Exponaten befindet sich auch der humanoide Roboter NAO. Er kann durch mechanische, elektronische und kognitive Fähigkeiten im alltäglichen Leben Aufgaben erfüllen. Die FH Hagenberg zum Beispiel setzt zwei NAO-Roboter in der Programmier-Ausbildung von Studierenden ein. Auch der smarte Skarabeos Rucksack (aus Engerwitzdorf), der über ein elektronisches Schutzsystem verfügt, wird gezeigt. Es erfolgt ein Alarm per Smartphone, wenn ihn jemand unerlaubt öffnet, stiehlt oder bei Verlust. Oder LEONIE, ein Avatar (3D-Hologramm) der HTL Leonding, der über Sprache angesteuert wird, wurde für die neue Ausstellung trainiert, um Fragen zu aktuellen Studien der OÖ. Zukunftsakademie zu beantworten.

3D-Bodyscanner

Im 3D-Bodyscanner kann man sich vermessen lassen und so in nur drei Sekunden die richtige Konfektionsgröße z.B. für Online-Shops finden. „Oft sind wir mit menschenähnlichen Robotern in der öffentlichen Diskussion konfrontiert, die falsche Ängste erzeugen. Ein Terminator, wie im Film, wird nicht kommen. Wir sollten statt Befürchtungen zu haben lieber das Positive sehen, überlegen, wo wir automatisieren wollen. Wichtig wäre es, für Sicherheit im Umgang mit den Maschinen zu sorgen und Vertrauen in die Maschinen zu schaffen“, so Martina Mara, JKU-Professorin für Roboterpsychologie.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden