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LINZ. Gleich vorweg: Nicht nur für Poetry-Slam-Fans ein Pflichttermin! Leichtfüßig, rhythmisch und sprachgewaltig, mitunter derb, kommt „Viel Lärm um nix!“ - eine Shakespeare-Komödie um Liebe und Intrige in der Fassung von Autor und Regisseur Gernot Plass - auf die Bühne des Theater Phönix und zieht das Publikum von Beginn an temporeich in ihren Bann. 

Markus Hamele (Benedikt) Fotos: Helmut Walter
  1 / 2   Markus Hamele (Benedikt) Fotos: Helmut Walter

Don Pedro und seine Männer finden sich bei Leonato, dem Gouverneur von Messina, ein. Während sich Claudio Hals über Kopf in Leonatos Tochter Hero verliebt und sie so schnell wie möglich heiraten will, liefert sich sein Freund und erklärter Frauenhasser Benedikt hitzige Debatten mit Beatrice, Leonatos Nichte, die ihrerseits herzlich wenig von Männern im Allgemeinen und Benedikt im Besonderen hält. Sie fallen sich erwartungsgemäß nicht in die Arme, sondern lieber mit spitzer Zunge ins Wort. Seine Freunde beschließen, die beiden zu verkuppeln. Dann gibt es auch noch Don Juan, den verbitterten Halbbruder von Don Pedro. Und der spinnt eine Intrige, die einmal mehr zeigt, wie sehr der Schein trügen kann.

Sprachgewaltiges Feuerwerk

Die um 1600 verfasste Komödie zählt mit ihrem unverwechselbaren Sprachwitz und scharfsinnigen Wortgefechten zu den beliebtesten und meistgespielten Stücken Shakespeares. Das hauseigene Ensemble und die Gastspieler Elisabeth Veit, David Fuchs und last but not least Tom Pohl bewältigen den Sprachduktus, bringen ein perfektes Zusammenspiel, entzünden ein Feuerwerk an Sprachgewalt und ziehen das Publikum temporeich in ihren Bann. Und das zwei kurze Stunden lang auf sehr gelungen gestalteten Bühne.  Ein Glücksfall für Theaterbegeisterte - rechtzeitig Karten sichern! Gespielt wird noch 5.-9. Juni, 12.-14. Juni, 16.-21. Juni.

Info/Karten: www.theater-phoenix.at - 0732/66 65 00


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