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LINZ. Bereits zum fünften Mal veranstalten Linzer Kulturinitiativen das goldene Fest der Vielfalt: Der „WurstvomHundBall“ öffnet am Samstag, 1. Februar in der Stadtwerkstatt ab 19 Uhr seine glitzernden Tore. Der Ball gilt als antifaschistische Alternative zum Burschenbundball.

Der Beat Poetry Club kommt zum "WurstvomHundBall". Foto: Beat Poetry Club/Mariano Margarit
Der Beat Poetry Club kommt zum "WurstvomHundBall". Foto: Beat Poetry Club/Mariano Margarit

Mit dem Ball wird ein klares Zeichen für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft gesetzt. Keine Angst vor Vielfalt, keine Angst vor Gleichberechtigung lautet daher seit Beginn das Motto.

Die musikalischen Gäste sind hochkarätig, Guarana (Salza/Samba), der „Beat Poetry Club“, Bronco Jedson and „Mi???tyria“ (Surf & Garage), Caorli, Tonica Hunter und Walter G-Spot sind nur ein Teil des Aufgebots. Den Ehrenschutz haben die Staatskünstler übernommen, die auch in der einen oder anderen Form erscheinen werden.

Red Carpet und „WurstvomSchund“-Heftl

Ein Team aus unzähligen Kulturarbeitern rund um Stadtwerkstatt, Backlab, Kapu, qujOchÖ, Schlot und Solaris schaffen die besten Rahmenbedingungen für eine unvergessliche Nacht. Mit dem Sektempfang am Red-Carpet starten die schick gekleideten Gäste in den Abend. Neben der Damen-, Trans- und Herrenspende gibt es heuer am Eingang für jeden Gast ein 24 Seiten dickes „WurstvomSchund“-Heftl, das mit inhaltlichen Text- und Karikaturbeiträgen die gesellschaftspolitische Botschaft des Balls unterstreicht.

Große Tombola

Bunt im Haus verteilt lassen sich künstlerische Interventionen, diverse Getränkestationen, das Frankviertler Tröpferlbad, eine Langosbude, die Handleserin Kshama, der Zauberer Wandini, Chrisis Würschtlparadies und noch vieles mehr entdecken. Das gesamte Haus der Stadtwerkstatt wird wie immer aufwendig dekoriert und beleuchtet. Als besonderes Highlight gilt die legendäre Kunst-Tombola, die nach der Mitternachtseinlage ihre Ausgabetürchen öffnet. Für die Tombola haben abermals hunderte Künstler und Linzer Wirtschaftsbetriebe kleine und große Preise gestiftet.

Der Reinerlös des Balls geht wie in den Vorjahren an den gemeinnützigen Verein SOS Menschenrechte.


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