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OÖ/LINZ. Erfreut zeigt sich die Kulturplattform OÖ (KUPF) über die neuen Hilfsmaßnahmen für Oberösterreichs Kulturschaffende. Das Land OÖ hatte diese zuvor angekündigt.

KUPF OÖ Geschäftsführer Thomas Diesenreiter (Foto: Jürgen Grünwald)
KUPF OÖ Geschäftsführer Thomas Diesenreiter (Foto: Jürgen Grünwald)

Die Kulturplattform Oberösterreich hatte in den letzten Wochen mehrfach zusätzliche Hilfsmaßnahmen für Einzelkünstler, Kulturvermittler und selbstständige Kulturarbeiter gefordert. Die vom Land OÖ angekündigten zusätzlichen Unterstützungsmaßnahmen für Oberösterreichs Kulturschaffende würden diese Forderungen großteils umsetzen. „Der Härtefonds für Künstler, die Erhöhung des Budgets für Kunstankäufe, neue Stipendien für Literatur, Forschung sowie die Kompositionsförderung für Musikschaffende sind wichtige Instrumente, um die Corona-Zwangspause für Oberösterreichs Kulturland zu überbrücken“, so von der KUPF.

Müsse auch nach Corona Bestand haben

KUPF OÖ Geschäftsführer Thomas Diesenreiter freut sich über die neuen Zusagen von Landeshauptmann und Kulturreferent Thomas Stelzer: „Dass angesichts dieser existenzbedrohenden Krise ein kulturpolitisches Umdenken stattfindet und der Landeshauptmann die notwendigen Gelder freigibt, ist jedenfalls zu begrüßen. Wir werden uns als KUPF OÖ weiterhin für die Anliegen der Kulturszene einsetzen und auf korrekte und zielgerichtete Umsetzung der Hilfsmaßnahmen achten. Wir hoffen sehr, dass das nun sichtbare Commitment des Landes zu seiner Kulturszene auch über die Krise hinaus Bestand hat. Denn wir brauchen ein oberösterreichisches Kultur-Konjunkturpaket, um nach dem Ende der Corona-Zwangspause wieder auf die Beine zu kommen. Nach wie vor gilt, dass die Kulturszene mittelfristig eine Erhöhung des jährlichen Förderbudgets um 5 Millionen Euro braucht.“

Weiter warten auf Bund

Diesenreiter erneuert aber auch seinen Appell an die Bundesregierung: „Wir warten dringend auf Details zur Ausgestaltung der angekündigten Hilfsmaßnahmen des Bundes. Es ist unverständlich, warum der Bund hier so lange zögert und seiner kulturpolitischen Verantwortung nicht nachkommt.“


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