Tribüne Linz startet mit neuem Elan in die Herbst-Saison
LINZ. Die Tribüne Linz – Theater am Südbahnhofmarkt öffnet nach der Zwangspause wieder die Türen. Bis Jahresende wurde ein sanftes Wiederaufleben des Theaters bewerkstelligt. Am 3. Oktober geht's wieder los.

„Wir freuen uns, auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten und nach einer langen Phase der Unsicherheit und Unplanbarkeit für unser Publikum spielen zu können“, laden die beiden Theaterleiter Cornelia Metschitzer und Rudi Müllehner ein.
Wiedersehen mit Romy und Sofie
Begonnen wird ab 3. Oktober mit der Wiederaufnahme von Paula Kühns Theaterstück im Auftrag der Tribüne „Romy Schneider – Die Geschichte einer Schauspielerin“, das vor Corona nur zwei Mal gespielt werden konnte. Aber auch die Produktion „Sofies Welt“ ist viel zu kurz gekommen – das Stück von Karlheinz Komm, nach dem beliebten Roman von Jostein Gaarder, ist ab 17. Oktober wiederzusehen.
Der Kulturverein Etty ist ab 24. Oktober mit dem Stück „Alois Saurugg“ und ab 31. Oktober mit „Würde ich hassen, hätte Hitler gesiegt“ wieder zu Gast.
Die beliebte Schulschiene der Tribüne muss vorübergehend leider ausgesetzt werden.
Müllehner legt Debüt-CD vor
Rudi Müllehner hat die Zwangspause genützt und unter dem Künstlernamen „Raul“ seine Debüt-CD produziert. Der Schauspieler, Liedermacher und Sänger präsentiert das Album „Da Regn is nu woam“ erstmals am Mittwoch, 18. November, in der Tribüne, mit Wiederholung am 21. November. Ein Konzert, das man keinesfalls verpassen sollte.
Und auch eine Eigenpremiere/Uraufführung kann dieses Jahr noch gefeiert werden: Ab 9. Dezember ist die musikalische Satire „I soit imma gern“ zu sehen und zu hören, eine Gemeinschaftsproduktion von Cornelia Metschitzer und Müllehner. Das musikalisch-kabarettistische Programm sowie auch das Konzertprogramm „Da Regen is nu woam“ sind dabei nicht nur für die Tribüne gedacht, sondern können auch in anderen Veranstaltungshäusern gespielt werden.


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