tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen
Forschung hautnah bei der Linzer „Sciencity“
LINZ. Am Mittwoch, 1. September, ab 18.30 Uhr wird am Linzer Hauptplatz Wissenschaft zum Angreifen geboten.

Der Innovationshauptplatz präsentiert mit „Sciencity – die Brainstage“ eine außergewöhnliche Veranstaltung: Am Mittwoch, 1. September, ab 18.30 Uhr wird am Linzer Hauptplatz Wissenschaft zum Angreifen geboten.
Jeder kann sich einen Einblick verschaffen, wenn Forscher aus Linz einen humoristisch-kabarettistischen Einblick in ihre Forschungserkenntnisse bieten.
Der Eintritt zu dieser Mischung aus Science Slam, Live-Konzert und Party ist kostenlos. Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung nicht statt.
Das Line-Up:
- Dancing like Spot the Robo-Dog: Das Linzer Start-Up „qapture“ arbeitet im Bereich hochauflösender Innen und Außen-Vermessungen und nützt dazu den Roboterhund „Spot“ von Boston Dynamics, dass dieser sich auch rhythmisch bewegen kann wird er auf der Brainstage beweisen. (Daniel Höller und Dominic Koll mit Spot – Gründerteam „qapture“)
- Treibhauseffekt: Wie viel erwärmt sich die Erde in 90 Minuten? … und warum? Die Scientists for Future (S4F) ergründen das Problem steigender CO2 Konzentration in der Atmosphäre anhand verfügbarer Daten und physikalischer Zusammenhänge, die im Bühnenmaßstab demonstriert werden. (Erwin Reichel JKU/Institut für Mikroelektronik und Mikrosensorik & Dominik Kreil JKU/Institut für Theoretische Physik)
- Did we miss the golden age of artistic data visualisation? Das erste goldene Zeitalter der Datenvisualisierung war zur Mitte des 19. Jahrhunderts, gefolgt von einem Kapitel, in dem nur mehr Zahlen und deren Berechnungsmodelle relevant waren und Visualisierungen als hübsche “Bildchen” abgetan wurden. Tina Frank zeigt, wie aus Daten Karten gezeichnet, Musik neu erlebbar und Zusammenhänge sichtbar und damit verständlich gemacht werden können. (Tina Frank UFG/ Kommunikationsdesignerin und visuelle Künstlerin)
- Destroying Knowledge Artensterben ist eines der zentralen Umweltprobleme unserer Zeit und trifft auch die Wissenschaft voll ins Gesicht. Denn mit der zunehmenden Ausbeutung der Natur und dem damit verbundenen Rückgang der Artenvielfalt zerstören wir nicht nur geniale Langzeitexperimente, sondern vor allem auch eines - Wissen. (Nikolaus Doppelhammer JKU/Institut für Mikroelektronik und Mikrosensorik, österreichischer Gewinner SciencSlam 2019)
- Ist nicht korrelativ # klingt aber logisch!? Hier werden statistisch existente Korrelationen (Scheinkorrelationen) verschiedenster Lebensbereiche (z.B. Robotik, Corona, Erdäpfelchips, Technologien) modelliert. Die zugrundeliegenden kausalen Unterstellungen werden an der Wirklichkeit überprüft. Zwischen „Schein vs. Sein“ wird mittels „digital vs. real“ entschieden. (Daniela Wetzelhuetter FH OÖ/ Center of Excellence Medizintechnik und Johannes Kriegel FH OÖ/ Research Center Linz)
- Stop being a big foot - Entscheidungsprozesse verstehen und in eine neue Zukunft sehen. Der Beitrag stellt die Frage, ob und wie man zum besseren Menschen wird, wieso man das überhaupt will und ob sich umweltschädliches, ähnlich wie gesundheitsschädliches Verhalten verändern lässt? (Isolde Reichel, Alfred Barth & Tom Vlasak/ Sigmund Freud PrivatUniversität/ Department Psychologie und Psychotherapiewissenschaft)
- Tangible Signals In seinem PhD Projekt „Tangible Signals“ am Tangible Music Lab der Kunstuniversität Linz untersucht der Musiker und Künstler Jens Vetter, wie Computerklänge und Komposition begreifbar werden können, vor allen Dingen für sehbehinderte und blinde Musiker:innen. Die eigens entwickelte Software sowie verschiedene Interfaces werden im Rahmen eines Konzertes präsentiert. „Tangible Signals“ (Jens Vetter UFG/ Tangible Interaction Design)
- Live Musik „Paragalactic Nerdrock Syndicate“ ...ultrakurzweilige Mischung paragalaktischer Schubwirkung bringt die Ohren des terrestrischen Publikums zum Luminiszieren ;)


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden