Kunstpreis der Lentos Freunde vergeben
LINZ. Der Verein der Lentos Freunde schrieb in Kooperation mit der Kunstuni Linz einen Kunstpreis für junge Talente aus. Am Mittwochabend fand die Preisverleihung im Lentos Kunstmuseum in Linz statt. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben.

Der Kunstpreis des Vereins Lentos Freunde wurde 2014 ins Leben gerufen und 2021 zum vierten Mal verliehen, nachdem er 2020 Coronabedingt auf verschoben werden musste. Aus 45 Einreichungen – einem bunten Mix aus Malerei, Skulptur, textilen, keramischen und digitalen Arbeiten - wurden von einer hochkarätig besetzten Jury 30 Werke ausgewählt.
Die Jurymitglieder: Kunstuni-Vizerektorin Gitti Vasicek, Lentos-Direktorin Hemma Schmutz, Künstler Josef Bauer sowie Gerhard Mursch-Edlmayr und Erwin Hauser vom Verein Freunde Lentos Kunstmuseum.
Zu sehen im Lentos
Diese ausgewählten Werke sind bis Sonntag, 24. Oktober im Rahmen einer Verkaufsausstellung im Auditorium des Lentos Kunstmuseum zu sehen. Auch ein begleitender Katalog wird aufgelegt.
Förderung junger Kunst aus OÖ
Der Preis der Lentos Freunde wird von Anbeginn an in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz ausgeschrieben und abgewickelt und stand dieses Jahr unter dem Motto „Solidarity“. Mit dem Preis sollen junge Kunstschaffende mit Oberösterreich-Bezug gefördert werden.
Teilnahmeberechtigt waren alle in Oberösterreich geborenen Kunstschaffenden, alle im vergangenen Studienjahr 2020/2021 inskribierten Studierenden sowie alle Absolventen der Kunstuniversität Linz, jeweils bis zum vollendeten 35. Lebensjahr. Dieses Jahr wurde erstmals zusätzlich zu den Preisen für den 1. Platz (3.000 Euro, gesponsert von der RLB OÖ), den 2. Platz (2.000 Euro, gesponsert von der Firma Internorm) und den 3. Platz (1.000 EUR, gesponsert von der Firma Hauser) ein Sonderpreis der Stadt Linz in Höhe von 2.000 Euro verliehen.
Die Preisträger
Mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde der Kunstuni-Student Thomas Gugenberger (Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst) für sein Werk „Strange Faces“. Über den zweiten Platz freuen darf sich Kunstuni-Absolventin Özlem Nörl (raum&designstrategien) für „For Ayse Tuba Arslan“, Platz drei ging an Kunstuni-Absolventin Xiaoxue Xu (raum&designstrategien) für „106 - One Picture per Day“.
Den Sonderpreis der Stadt Linz erhielt Kunstuni-Absolventin Camille Holowka (Bildhauerei - Transmedialer Raum) für „Toi/Moi“.
„Es ist immer wieder eine Freude, die Werke junger Künstler durchzusehen und das Potenzial der nächsten Generation zu entdecken. Die prämierten Werke haben sich durch die überzeugende Qualität und die besonders treffende Bearbeitung des Themas 'Solidarity' von der Konkurrenz abgehoben, so Hemma Schmutz.


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