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LINZ. Existenzielle Entscheidungen treffen auf Welterklärungsversuche am Würstelstand: Bernhard Studlars „Lohn der Nacht“ steht am Phönix-Spielplan. Premiere ist am Mittwoch, 9. Februar.

Treffpunkt im Stück ist die "Wurst Insel" von Carla, gespielt von Lilly Prohaska (Foto: Bregenzer Festspiele Anja Köhler)

Man stelle sich ein Dreieck vor. Zur selben Zeit in derselben Stadt. Eine Brücke, ein Auto, ein Opernhaus. Eine Operndiva und Mutter, allein mit ihren Gefühlen und ihrer Kinderfrau, ein selbstbewusster Fußballstar im Sportwagen und ein korrekter Polizist, ein einsamer Mann, der sich an einem Brückengeländer und einer Bierdose festhält. Temporeich, witzig und überraschend verknüpft der in Wien geborene Autor Figuren und Orte.

Studlars „Lohn der Nacht“ ging aus dem Wettbewerb der Österreichischen Theaterallianz als Siegerstück hervor. Gemeinsam mit den Bregenzer Festspielen wurde ein Theatertext zum Thema „Die Arroganz des Kapitals“ gesucht. Ursprünglich für denselben Sommer wie die Neuinszenierung von Giacomo Puccinis Madame Butterfly auf der Seebühne geplant, kam der Text als Vorbote dieser Oper zur Uraufführung. Bereits im August 2021 konnte das Publikum im Rahmen der Bregenzer Festspiele drei Aufführungen von „Lohn der Nacht“ erleben. Die von Presse und Zuschauern begeistert aufgenommene und umjubelte Uraufführung ist in der Saison 2021/22 in allen Häusern der Theaterallianz zu sehen.

Premiere: Mittwoch, 9. Februar, 19.30 Uhr
Weitere Aufführungen: 10. und 11. Februar, 19.30 Uhr
Theater Phönix, Linz
Karten gibt's hier

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