Eine Ära endet: Norbert Trawöger nimmt Abschied vom Kepler Salon
LINZ. „Es muss doch mehr als alles geben“, ist dem Salon ein Satz von Dorothee Sölle eingeschrieben. Unter diesem Titel beendet Norbert Trawöger am 26. Juni, 19.30 Uhr, seine zehnjährige Kepler Salon-Intendanz.

„Zehn Jahre durfte ich einen der einzigartigsten Möglichkeitsräume weit und breit, den Kepler Salon, anführen, mit meinen Ideen befeuern, Menschen einladen, unheimlich viel Wissenswertes erfahren und unzählige kostbare Begegnungen mit Menschen erleben. In dieser Freude ist es nach einem Jahrzehnt für mich Zeit, aufzubrechen“, so Trawöger.
An diesem Abend soll es aber mehr um Transformation als um Abschied geben. So kommt er seiner Urmission als Flötenspieler nach und gibt mit Pianist Bernhard Pötsch Schuberts Variationenwerk über „Trockne Blumen“ zum Besten. Stefanie Jaksch ergreift das Wort „Über das Helle“. Als Gäste geladen sind Rektor Meinhard Lukas und Präsidentin Barbara Infanger, um über das Bewegliche, die Verwandlung ins Gespräch kommen.


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