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LINZ. Im Vorfeld von Allerheiligen lädt der St. Barbara Friedhof ein, sich mit dem existentiellen Thema Tod aus verschiedenen Perspektiven zu beschäftigen. Die Veranstaltung „Tod und Trauer: Steifzüge durch die Kunstgeschichte“ mit Ilaria Hoppe findet am Dienstag, 24. Oktober, um 18 Uhr statt.

Ilaria Hoppe (Foto: Henning Hoppe)
Ilaria Hoppe (Foto: Henning Hoppe)

Zu den großen Themen der christlichen Kunst gehören Trauer und Tod. Schon ihr Symbol ist die Darstellung des Sterbenden, dem sich die Trauergemeinde in erzählenden Bildern nähert. Doch das war nicht immer so, denn das Kreuz als Symbol und die oft drastische Inszenierung des Leidens setzten sich erst allmählich durch. Anhand ausgewählter Beispiele von der Spätantike bis in die Gegenwart gibt der Vortrag einen Überblick über den Wandel der Ikonographie von Trauer und Tod. Zugleich lässt sich erkennen, wie unterschiedlich Kultur und Gesellschaft sie deuten und bewerten.

Seit 2016 leitet Ilaria Hoppe das Institut für Kunst in gegenwärtigen Kontexten und Medien an der Katholischen Privat-Universität Linz. Zuvor war sie an der Humboldt-Universität zu Berlin für den Studiengang Gender-Studies tätig. Sie studierte Kunstgeschichte, Italianistik und Philosophie in Düsseldorf und Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen urbane Kunst und Kultur, Frauen- und Geschlechterforschung sowie die Kunst der Frühen Neuzeit.

Der Eintritt ist frei, um freiwillige Spenden wird gebeten. Weitere Informationen: www.barbarafriedhof.at


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