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LINZ. Was machen KI, Smartphone und ChatGPT mit uns als Mensch? Dieser Frage geht Philosophin Lisz Hirn in ihrem Buch „Der überschätzte Mensch“ nach. Am Freitag, 3. November, 19.30 Uhr, ist sie auf Einladung der Initiative Literaturschiff für eine Lesung und ein Gespräch zu Gast in der Tribüne.

Lisz Hirn (Foto: Inge Prader)
Lisz Hirn (Foto: Inge Prader)

Was ist der Mensch? Lisz Hirn widmet sich in ihrem klugen Essay keiner geringeren als dieser Urfrage der Philosophie. Die Frage, was den Menschen vom Tier unterscheidet, hat von Platon bis Nietzsche oder Foucault die Denker beschäftigt. Wenn wir Tiere nun nicht mehr essen wollen, nicht mehr essen sollen, was bedeutet das für das menschliche Selbstverständnis? Nicht zuletzt Klimakrise und Pandemie haben das Konzept vom Übermenschen ins Wanken gebracht. Stiehlt ihm künstliche Intelligenz nun endgültig die Show? Lisz Hirn entwirft einen neuen Ansatz: eine Anthropologie der Verletzlichkeit - für den Metamenschen zwischen Smartphone und ChatGPT.

Lisz Hirn, geboren 1984, studierte Philosophie und Gesang in Graz, Paris, Wien und Kathmandu. Sie arbeitet als Publizistin und Philosophin in der Jugend- und Erwachsenenbildung, u. a. am Universitätslehrgang »Philosophische Praxis« der Universität Wien. Artikel in diversen österreichischen Medien. Zuletzt erschienen: Wer braucht Superhelden (2020) und Macht Politik böse? (2022)

Karten: www.tribuene-linz.at, karten@tribuene-linz.at, 0699 11 399 844


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