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LINZ. Die Konzertreihe musica sacra beweist, dass der Ort, an dem Musik erklingt, eine wesentliche Rolle spielt: Von 9. November bis 18. Mai können die Besucher in 15 Konzerten die besonderen Klangwelten in sieben Linzer Kirchen erleben.

Der Jeunesse Chor ist am 17. November in der Minoritenkirche zu Gast. (Foto: Herzenberger)
Der Jeunesse Chor ist am 17. November in der Minoritenkirche zu Gast. (Foto: Herzenberger)

Den Auftakt am Samstag, 9. November, 19.30 Uhr, in der Ursulinenkirche markiert eine Kooperation mit der Anton Bruckner Privatuni. Das Projekt „Die singenden Pferde von Buchenwald“ beschäftigt sich mit Musik in nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Zur Aufführung gelangen Werke von Hans Krasá, Szymon Laks, Erwin Schulhoff, Viktor Ullmann sowie Arrangements von Schlagern und Operetten aus der Repertoireliste des Frauenorchesters Auschwitz-Birkenau, an dessen ursprünglicher Besetzung sich auch die Zusammensetzung des Ensembles der Bruckner Uni orientiert.

Am Sonntag, 17. November, 17 Uhr, rückt der Linzer Jeunesse Chor in der Minoritenkirche Komponistinnen „Ins Licht!“. Ausgehend von Hildegard von Bingen führt der Weg über die Schwestern Lili und Nadia Boulanger bis hin zur Gegenwart, wo es Frauen nach jahrhundertelanger Ausklammerung immer mehr gelingt, sich in der männerdominierten Welt des Komponierens einen Platz zu erobern. Der Blick richtet sich insbesondere auf Werke junger Komponistinnen aus verschiedenen Ländern zum Thema „Licht“.

Programmdetails und Karten: www.musicasacra.at
Landestheater Linz (0732 7611400, kassa@landestheater-linz.at)

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