LINZ. Die österreichische Erstaufführung von Lars von Triers Komödie „Der Boss vom Ganzen“ geht am Freitag, 28. Februar, 19.30 Uhr, im Schauspielhaus über die Bühne. Regie führt Stephanie Mohr.

Um für unliebsame Entscheidungen nicht gerade stehen zu müssen, gaukelt Ravn, Eigentümer einer IT-Firma, seinen Mitarbeitern vor, lediglich der Stellvertreter des Chefs zu sein. Dieser lebe, so seine Erzählung, zurückgezogen in den Vereinigten Staaten. Doch als der Verkauf der Firma ansteht, droht der Schwindel aufzufliegen. Denn der Käufer möchte nur mit dem Boss verhandeln. So engagiert Ravn den arbeitslosen Schauspieler Kristoffer, der das Firmenoberhaupt mimen soll. Doch durch ein Missgeschick bekommen auch die Mitarbeiter den vermeintlichen Chef zu sehen und Kristoffer muss seine Rolle länger spielen, als ihm lieb ist. Vor allem, da sich sehr viel Wut auf den Boss aus Amerika in der Belegschaft angestaut hat.
Lars von Triers Film aus dem Jahr 2006 ist eine treffliche Karikatur von Hierarchien und Unternehmensstrukturen sowie eine absurd-komische Hommage an die Komödie selbst.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden