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LINZ. Was gibt es für ein schöneres Lob, als wenn Kinderlachen den Saal erfüllt: Mit Standing Ovations feierte das Familien-Musical „Shrek“ im Musiktheater Premiere.

Hingebungsvoll: Christian Fröhlich als Oger Shrek (Foto: Barbara Pálffy)
Hingebungsvoll: Christian Fröhlich als Oger Shrek (Foto: Barbara Pálffy)

Offenbar hat Linz auf einen großen, grünen, hässlicher Oger gewartet, das hat sich schon am Vorverkauf gezeigt. Und die Besucher wurden bei der Premiere am Wochenende nicht enttäuscht. Kinder wie Erwachsene kamen aus dem Lachen kaum heraus. „Der Unterschied zwischen fad und ergriffen ist kleiner als zwischen Lachen und nicht Lachen. Es ist eine erbarmungslose Kritik, denn wenn die Leute nicht lachen, haben wir etwas falsch gemacht“, gab Regisseur Werner Sobotka vor der Premiere zu bedenken. Diese Sorgen waren absolut umsonst.

„Shrek“ beruht auf dem gleichnamigen DreamWorks-Zeichentrickfilm aus dem Jahr 2001: Oger Shrek lebt zufrieden und allein in seinem stinkenden Sumpf, bis seine Ruhe von Dutzenden Märchenwesen gestört wird, die von Lord Farquaad aus der Stadt Duloc vertrieben wurden. Um sie loszuwerden, soll er Prinzessin Fiona aus der Höhle eines Drachens befreien. Auf seiner Reise begleitet ihn ein vorurteilsfreier, aber sehr redseliger Esel – der Beginn einer alles verändernden Freundschaft.

Neben ganz viel Witz und Komik hat die Geschichte auch eine wichtige Moral: Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Man selbst zu sein, ist wichtiger als den Vorstellungen anderer zu entsprechen und die Gemeinschaft ist der Schlüssel zum Glück.

In den Hauptrollen glänzen, gesanglich wie schauspielerisch, Christian Fröhlich als Shrek, David Rodriguez-Yanez, neu im Ensemble, als Esel, Alexandra-Yoana Alexandrova als Fiona und Gernot Romic (durchgehend auf Knien) als Farquaad.

Alle Spieltermine und Karten: landestheater-linz.at


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