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Bruckneruni erhält Nutzungsrechte für künstlerisches Erbe von Friedrich Gulda

Karin Seyringer, 23.09.2025 14:28

LINZ. Seit 2021 ist die Anton Bruckner Privatuniversität Linz mit dem künstlerischen Erbe des renommierten Pianisten und Komponisten Friedrich Gulda betraut. Am Dienstag wurde mit der Unterzeichnung einer Rechteerklärung der Grundstein für die wissenschaftliche Nutzung sowie die kulturelle Vermittlung seines Nachlasses gelegt.

  1 / 5   V.l.: Rico Gulda, Vizerektor Markus Grimberger, Vizerektor Markus Neuwirth und Rektor Martin Rummel (Foto: Georg Hartl)

„Mit der nunmehr erfolgten offiziellen Vereinbarung zur Nutzung und Zugänglichmachung des Nachlasses von Friedrich Gulda erhält unsere Universität eine wesentliche Stärkung in ihrer wissenschaftlichen Ausrichtung als Bildungs- und Forschungsstandort“, so Rektor Martin Rummel.

Flügel, Schriften, Briefe

Der physische Nachlass umfasst neben dem Gulda-Flügel, der der Bruckneruni als Dauerleihgabe zur Verfügung steht, eine umfangreiche Sammlung an Schriftstücken, audiovisuellen Materialien und Autographen. Rund 100 Archivordner beinhalten unter anderem Briefe, Programme, Kritiken und Interviews. Zudem enthält der Nachlass eine umfassende Diskografie, die private CD-Sammlung Guldas und eine Vielzahl audiovisueller Aufnahmen, die künftig wissenschaftlich aufbereitet werden.

„Exzellente neue Heimat“

Die Söhne von Friedrich Gulda, Paul und Rico, freuen sich sehr, dass das künstlerische Erbe ihres Vaters an der Bruckneruni weiterwirken kann: „Es erfüllt uns mit großer Freude, dass der künstlerische Nachlass unseres Vaters nun an der Anton Bruckner Privatuniversität eine exzellente neue Heimat gefunden hat. Die wissenschaftliche Aufarbeitung seines vielfältigen Wirkens bedeutet nicht nur eine Würdigung seines Lebenswerks, sondern auch eine wertvolle Grundlage für zukünftige Generationen von Musikern und Kulturschaffenden“, so Rico Gulda.

Paul Gulda: „Die Maxime unseres Vaters war es stets, kein Museumswärter zu sein. Wir ermutigen daher die Studierenden, alles zu lernen, aufzunehmen und zu verarbeiten - und es in weiterer Folge zu wagen, jede Art Musik jeden Tag neu, engagiert, zeitgemäß erklingen zu lassen!“

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