LINZ. Der Linzer Stadtkulturbeirat hat sich für die kommenden vier Jahre neu konstituiert, mit einem neuen Dreierteam an der Spitze. Der Fokus liegt auf dem dritten Kulturentwicklungsplan der Stadt Linz.

An der Spitze stehen Vorsitzende Oona Valarie Serbest (Geschäftsführerin von Fiftitu%) und ihre Stellvertreter Phillip „Flip“ Kroll (Texta) und Julia Ransmayr (Leiterin Schäxpir Theaterfestival).
Die Neukonstituierung fällt mit der Finalisierung des dritten Kulturentwicklungsplans (KEP3) zusammen. Dieser soll im Frühjahr fertiggestellt und im Juli im Gemeinderat beschlossen werden. Die Diskussion der Rohfassung im Beirat gilt dabei als zentraler Schritt. Nach dem Beschluss im Gemeinderat wird sich die Arbeit des Stadtkulturbeirates an den Schwerpunkten des Kulturentwicklungsplans ausrichten.
„Bringt wichtige Perspektive mit ein“
Kultur-Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer (ÖVP) betont die Bedeutung des Gremiums: „Der Stadtkulturbeirat bringt mit seinen Vertretern aus allen kulturellen Bereichen eine wichtige Perspektive in die Kulturpolitik von Linz ein.“ Sie würdigt zugleich das Engagement der bisherigen Mitglieder. „Ich schätze die fundierte Fachkenntnis und die wegweisenden Anregungen des Beirats für das kulturelle Leben unserer Stadt außerordentlich.“
Der Stadtkulturbeirat wurde 2001 gegründet und fungiert als Beratungsgremium der Stadt. Er ist mit bis zu 24 Personen aus Kunst, Kulturarbeit und Wissenschaft besetzt. Heuer sind 15 Mitglieder neu dabei, neun wurden erneut bestellt.
Neben strategischer Arbeit versteht sich der Beirat als Plattform für den Austausch zwischen Politik und Kulturszene – und als Impulsgeber für neue Entwicklungen in Linz.


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