Zukunft zum Anfassen bei der "Langen Nacht der Forschung" in Linz
LINZ. Experimente durchführen, Labore erkunden und Forschung hautnah erleben: Am Freitag, 24. April, wird Linz bei der „Langen Nacht der Forschung“ wieder zum offenen Wissensraum. Insgesamt 35 Aussteller an 18 Standorten laden dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen von Wissenschaft und Innovation zu werfen.

Unter dem Motto „Neues sehen, verstehen, begreifen“ richtet sich das Programm an alle Altersgruppen. Von Künstlicher Intelligenz über medizinische Simulationen bis hin zu Themen wie Energie, Klima oder Mobilität zeigt sich, wie stark Forschung den Alltag prägt – und wer dahinter steckt.
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Forschung zum Mitmachen
Ein Schwerpunkt liegt heuer auf interaktiven Angeboten. In der Blutzentrale des Roten Kreuzes können Besucher selbst aktiv werden: Pipettieren, Blutgruppen bestimmen oder durch Mikroskope blicken. „Wir möchten Menschen für Medizin und Forschung begeistern und zeigen, wie jede und jeder Einzelne dazu beitragen kann, Leben zu retten“, sagt OÖ. Rotkreuz-Präsident Gottfried Hirz.
Ein spielerischer Zugang wird ebenfalls geboten – etwa mit einem eigens entwickelten Computerspiel rund um das Thema Blutspende. Wer mehrere Stationen besucht, wird am Ende sogar mit einem alkoholfreien Mocktail belohnt.
Wenn Kunst auf Wissenschaft trifft
Ganz andere Perspektiven eröffnet die Kunstuniversität Linz. In ihren „Co.Labs“ wird Forschung als kreativer Prozess erlebbar: Hier treffen Kunst, Technik und Wissenschaft aufeinander. Die Themen reichen von Virtual Reality über Künstliche Intelligenz bis hin zu neuen Materialien aus Pilzen und Bakterien.
Auch gesellschaftliche Fragen stehen im Fokus – etwa, wie Erinnerungskultur gestaltet werden kann oder ob Gerüche politisch sein können. Viele Formate laden zum Mitmachen ein: Vorträge, Performances und offene Gespräche ermöglichen einen direkten Austausch mit den Forschenden.
Weitere Standorte in Linz
Die bereits beschriebenen zwei Standorte sind neben der JKU – dem größten Aussteller der „Langen Nacht der Forschung“ – jedoch bei weitem nicht die einzigen. Insgesamt laden in Linz ganze 35 Aussteller an 18 Standorten zum Erleben und Entdecken ein.
Außerdem dabei sind unter anderem die Anton Bruckner Privatuniversität mit musikalischem Schwerpunkt, das Ars Electronica Center und der Chemiepark zu aktuellen Themen und Forschungsständen sowie die Keba Group AG mit Schwerpunkt Zusammenarbeit von Mensch und Maschine.
Linz als Forschungsstandort
Dass Linz bei der „Langen Nacht der Forschung“ eine zentrale Rolle spielt, kommt nicht von ungefähr. Die Stadt gilt als Hotspot für Forschung und Entwicklung – mit Universitäten, Fachhochschulen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die an Zukunftsthemen arbeiten. Gerade die Mischung aus Technik, Medizin, Kunst und Gesellschaft zeigt, wie vielfältig Forschung heute ist.
Eintritt ist an allen Orten frei.


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