Musiktheater "Vanishings": Eine Begegnung von Janáček und Adès im Linzer Schauspielhaus
LINZ. Werke von Leoš Janáček und Thomas Adès begegnen einander im Musiktheaterabend „Vanishings“. Premiere ist am Samstag, 31. Oktober, im Schauspielhaus.

Wo verläuft die Grenze zwischen Liebe und Hingabe? Was geschieht, wenn Liebe die Welt aus den Angeln hebt? Und was bleibt nach dieser Inbrunst zurück? Diesen Fragen spürt das Musiktheater „Vanishings“ nach.
Der Abend verschränkt Janáčeks Liederzyklus „Zápisník zmizelého“ – „Tagebuch eines Verschollenen“ – mit den sieben ungarischen Liedern „Növények“ und dem Klavierstück „Darknesse Visible“ des britischen Komponisten Thomas Adès. Dabei verweben sich unterschiedliche Klangwelten und Geschichten über Liebe und Entsagung. Der Abend wird in tschechischer und ungarischer Sprache mit Übertiteln aufgeführt.
Auf der Bühne sind Vladimír Šlepec (Tenor), Angela Simkin (Mezzo) und Helena Milosevic (Zeffka) zu erleben. Die Rolle ohne Namen übernehmen Marlene Janschütz und Lena Obexer. Solist am Klavier ist Daniel Strahilevitz.
Regie führt bei der Koproduktion mit der Opéra de Massy und dem Teatro Comunale Modena Lukas Hemleb, am Pult des Bruckner Orchesters Linz steht Ingmar Beck.








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