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Wann: Donnerstag, 21. April 2016
Zeit: 19.30 Uhr
Wo: StifterHaus Linz, Adalbert-Stifter-Platz 1

©Yves Salmon
©Yves Salmon

Der neue Roman von Tendai Huchu erscheint im März 2016 im Hammer-Verlag und erzählt von  drei Männern im nasskalten Edinburgh, Einwanderer aus Zimbabwe, die nichts voneinander wissen. Ein Familienvater und ehemaliger Richter, der seinem verlorenen Status nachtrauert, ein ständig bekiffter Tesco-Angestellter, der in der Literatur nach einer höheren Wahrheit sucht und ein junger Mathematiker mit ausgeprägtem Nachtleben und einer dümpelnden Doktorarbeit. Die drei kreisen – jeder auf seine Weise – um dieselben Dinge: um ihren Verlust, den Wunsch nach Zugehörigkeit und einem Platz in diesem Land weit weg von der Sonne Zimbabwes.

Tendai Huchu hat seinen Roman ausgesprochen raffiniert komponiert und wieder gelingt es ihm, von schwierigen Lebenssituationen lebhaft und humorvoll zu erzählen. Dennoch lässt er keinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit seines Anliegens: ein Bild zu zeichnen vom Leben mit gekappten Wurzeln.

„Tendai Huchu ist ein Schwarzer Urenkel Jonathan Swifts mit vielen Stimmen im Kopf, die keine Ruhe geben und danach drängen aufgeschrieben zu werden. Was für ein Versprechen!“ (Hans Hütt, FAZ)

Tendai Huchu, geboren 1982 in Bindura, Zimbabwe, besuchte die Churchill High School in Harare, bevor er an der University of Zimbabwe Bergbautechnik studierte. Sein erster Roman Der Friseur von Harare (Peter Hammer Verlag 2011) wurde in mehrere Sprache übersetzt. 2014 stand der Autor auf der Shortlist des renommierten Britischen Caine Prize. Tendai Huchu lebt in Edinburgh/Schottland als Podologe und Schriftsteller.

Lesung auf Deutsch: Thomas Baum

Moderation: Susanne Loher

Übersetzung des Gesprächs mit dem Autor: Andrea Chezan

Eine gemeinsame Veranstaltung von Südwind OÖ, StifterHaus und dem Verein Arcobaleno.

Weitere Infos finden Sie hier.


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