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LINZ. Der Abbau der Eisenbahnbrücke schreitet voran. Nach umfangreichen Vorbereitungsarbeiten wurden die Vorlandtragwerke in Urfahr bereits im Juni abgetragen. Nun verschwinden auch die drei Stromtragwerke der Eisenbahnbrücke.

Die drei Stromtragwerke werden mit einem Schubschiff ausgeschwommen.
  1 / 2   Die drei Stromtragwerke werden mit einem Schubschiff ausgeschwommen.

Für den Abbau werden sie mittels eines Pontons und eines Schubschiffes ausgeschwommen und über die neue Schiffanlegestelle in Urfahr an Land transportiert. Die Stromtragwerke haben jeweils  eine Länge von 86,60 Metern. Das Gewicht liegt bei 710 Tonnen je Stromtragwerk. Ein Abtransport im Ganzen ist aufgrund der Höhe von 13 Metern nicht möglich, denn die Durchfahrtshöhe der VOEST- und der Nibelungenbrücke beträgt lediglich acht Meter. Die Tragwerke müssen daher zuerst auf der Manipulationsfläche zerlegt und für den Abtransport per Schiff vorbereitet werden. Ein Brückenbogen wird für eine mögliche Nachnutzung aufgehoben. Der Bogen wird im Linzer Hafen zwischengelagert. Eine entsprechende Fläche wurde von der Linz AG für drei Jahre angemietet. „Ich verhehle nicht, dass für mich als Linzer ein bisschen Wehmut vorherrscht“, kommentiert Bürgermeister Klaus Luger das Ausschwimmen des ersten Tragwerks. Weiters versichert er:“ Ich bin mir sicher, dass wir auch ein Finanzierungslösung für die neue Brücke in den nächsten Wochen erreichen werden.“ Dieser Einschätzung schließt sich auch Infrastrukturstadtrat Markus Hein an: „Wir sind sehr zuversichtlich, denn die prinzipielle Zusage, dass sich das Land beteiligen wird, ist ja vorhanden.“

Nachdem heute Morgen das erste Stromtragwerk an Land gebracht wurde, soll das Ausschwimmen des nächsten schon am 15. August stattfinden.


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