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2,8 Millionen Euro werden von der Stadt Linz für den Ausbau der digitalen Kompetenz an Linzer Pflichtschulen investiert, um eine nötige modernisierte IT-Infrastruktur anbieten zu können.

2,8 Millionen Euro werden für die „digitale Schule“ in Linz investiert. F: Weihbold
2,8 Millionen Euro werden für die „digitale Schule“ in Linz investiert. F: Weihbold

Mittels eines Gemeinderatsbeschlusses vom Jahr 2015 wurden die geplanten Investitionen von 2,8 Millionen Euro für eine Modernisierung der IT-Infrastruktur an 56 Linzer Pflichtschulen bereits einstimmig beschlossen. Seit dem Vorjahr wird das Vorhaben, geplant für die nächsten drei Jahre, umgesetzt. 10.860 Linzer Pflichtschüler und ihre Lehrer sollen eine optimale Voraussetzung für einen modernen Unterricht vorfinden, „damit die nötigen Kompetenzen für den sicheren Umgang mit digitalen Technologien erworben werden können“, so Bildungsreferentin und Stadträtin Eva Schobesberger. Leistungsfähige Datenleitungen sollen installiert, Hard- und Software erneuert, PCs, Notebooks, Tablets, Beamer, Router, Betriebssysteme und Anwendungsprogramme angekauft bzw. aktualisiert werden.

Investitionen trotz Sparkurs

Ein klassengebundenes Notebook und ein Zehner-Set Tablets pro Volks- und Sonderschule, zwei Zehner-Sets Tablets pro Neue Mittelschule und Polytechnische Schule sind geplant. „Trotz des Sparkurses, den wir in der Stadt fahren, muss man vor allem in die Zukunft unserer Kinder investieren“, sagt Vizebürgermeister und Finanzreferent Christian Forsterleitner.

Digitale Medienkompetenz fördern

Auch Eva Schobesberger betont: „Die digitale Medienkompetenz spielt eine zentrale Rolle im Schul- und später im Berufsalltag, und soll, wie auch auf Bundesebene diskutiert, unbedingt in den Lehrplan integriert werden.“ Besonders wichtig sei es auch, Kinder und Jugendliche über die Gefahren des Internets und der sozialen Medien aufzuklären. 


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