Weiter Warten auf die Wartehütten
LINZ. Auf große Unterstützung in der Bevölkerung stieß der Wunsch der Pichlinger nach geschützten Buswartehütten entlang der B1. Geht es nach den Verantwortlichen der Stadt, ist dazu jedoch Geduld gefragt.

Hunderte Unterschriften in nur wenigen Wochen sammelte die Pichlinger Anrainerin Maria Steidl. „Es entstehen viele Reihenhäuser und Wohnungen für Familien hier, da wäre die Errichtung von Wartehütten eine Erleichterung für alle jene, die mit dem Bus nach Linz fahren. Platz wäre an den betreffenden Stellen genug, dahinter es nur verwildert“, so Maria Steidl, die auch weiß: „Mit den Linz Linien, also mit Straßenbahn und Bus ist man lange unterwegs, um ins Zentrum zu kommen, da der Regionalzug am Bahnhof Ebelsberg bzw. Pchling leider nicht an die Linz Linien abgestimmt ist.“
„Jeder Witterung ausgesetzt“
Von Grün-Gemeinderat Klaus Grininger gab es Unterstützung: „Die zahlreichen wartenden Fahrgäste sind derzeit jeder Witterung direkt ausgesetzt. Ein untragbarer Zustand, dabei muss man froh um jeden einzelnen sein, der die Öffis und nicht das Auto für den Weg nach Linz hinein nimmt.“ Ein Antrag der Grünen im Gemeinderat zur Prüfung der Situation im Verkehrs-Ausschuss ist allerdings gescheitert, SPÖ und FPÖ enthielten sich der Stimme.
„Der Antrag der Grünen war überbordend. Langfristig ist es natürlich ein Anliegen der Stadt, die angeführten Bushaltestellen mit Wartehäusern und Sitzgelegenheiten auszustatten. Der erforderliche Bedarf muss aber vorher mit einer Abstimmung mit den Linienbetreibern erhoben werden. Des Weiteren gibt es Haltestellensituationen, wo für Wartehütten nicht die erforderlichen Grundstücksflächen zur Verfügung stehen“, so Verkehrsstadtrat Markus Hein (FPÖ).


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