„Garage unter dem Park bleibt tabu“
LINZ. Es kommt wieder Bewegung in die Diskussion rund um die geplante Tiefgarage am Andreas-Hofer-Park: Nach einem Gesprächstermin mit der Firma Swietelsky empfängt der Linzer Bürgermeister Klaus Luger Ende April nun auch die Bürgerinitiative für die Lösungsfindung in dieser Frage.

In der Vorwoche fand das Gespräch zwischen Bürgermeister Klaus Luger, Stadtrat Markus Hein und Karl Weidlinger, dem Vorstandsdirektor der Firma Swietelsky, statt, die die Garage für die Mitarbeiter bauen will. „Es geht darum, Lösungen zu finden, die dem Unternehmen eine Weiterentwicklung am Standort ermöglichen und die Lebensqualität im Stadtteil sichern“, so Bürgermeister Klaus Luger.
Als Ergebnis des Gesprächstermins laden Bürgermeister Klaus Luger und Stadtrat Markus Hein die Vertreter die Bürgerinitiative erneut zu einem Treffen ein. Dieses wird nach Ostern stattfinden. „Gemeinsam möchten wir die weitere Vorgehensweise mit der Initiative klären“, betont FPÖ-Stadtrat Markus Hein.
Zwei Standort-Alternativen
„Wir begrüßen, dass die Stadt Linz sich aktiv daran beteiligt, eine echte Alternative, nämlich einen anderen Standort für die Tiefgarage, zu finden. Die private Garage unter den öffentlichen Park zu bauen bleibt für uns nach wie vor tabu. Auch in behübschter Form stellt das keine Alternative dar. Ein- und Ausfahrten, Luftauslässe und der Verlust von gewachsenem Boden und rund zehn großkronigen Bäumen widerspricht jedem Hausverstand“, macht der Obmann der Bürgerinitiative „Rettet den Andreas Hofer Park„, Stefan Eccher, klar.
„Selbstverständlich sind wir bereit, in Gesprächen gemeinsam eine Lösung zu finden! Gemeinsam mit externen Experten haben wir bereits zwei gefunden, insbesondere eine Erweiterung der anstehenden Tiefgarage am Swietelsky-Grundstück Brucknerstraße Ecke Hasnerstraße unter die Fahrbahnen ist so naheliegend.“


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