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OBERÖSTERREICH. Seit März ist die Verkehrspolizei des Landes OÖ mit einem hochfunktionalen Drogenvortestgerät ausgestattet. Eine erste statistische Auswertung zeigt, dass im Vergleich zum Vorjahr rund 39 Prozent mehr Fahrzeuglenkern unter Suchtgifteinfluss ermittelt werden konnten.  

Drogen – auch im Straßenverkehr ein zunehmendes Problem. Foto: Wodicka
Drogen – auch im Straßenverkehr ein zunehmendes Problem. Foto: Wodicka

 “Mit dem Einsatz der Drogenvortestgeräte wird ein wichtiger Schritt für die Verkehrssicherheit gesetzt. Die Anwendung ist darüber hinaus notwendig, um das Ausmaß des Fahrens unter Drogeneinfluss genauer quantifizieren zu können“, so Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner. Internationale Forschungsergebnisse zeigen, dass rund vier Prozent der Lenker Europa am Straßenverkehr teilnehmen, nachdem sie Drogen oder Medikamente eingenommen haben. Somit ist die Dunkelziffer in diesem Bereich ähnlich groß wie beim Fahren unter Alkoholeinfluss. Steinkellner: „Ob auf zwei, drei oder vier Rädern, ob mit oder ohne Motor, die Teilnahme am Verkehr unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ist ein No Go“.


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