Rund 70 Millionen für Infrastruktur im Linzer Süden
LINZ. Rund 4800 neue Wohnungen könnten im Linzer Süden in den kommenden Jahren entstehen. Dies bedeutet, dass dort unter anderem 600 Plätze in Kindergärten, 550 in Volksschulen und 420 in Horten benötigt werden.

In Ebelsberg könnten nach aktuellen Planungen auf dem ehemaligen Kasernenareal und angrenzenden Gründen bis zu 3400 Wohnungen entstehen. In Pichling bieten Areale an der Schwaigaustraße, der Auhirschgasse, der Traundorfer- und Moosfelderstraße Bauplätze für maximal 1400 Wohnungen. Mit der Bautätigkeit muss auch die Entwicklung der sozialen Infrastruktur Schritt halten.
Bedarfsprognose für Kindergären und Schulen steht
Die Abteilung Stadtforschung erarbeitete daher eine Zukunftsschau, die vom Schuljahr 2016/2017 ausgeht und bis in das Jahr 2037 reicht. Das Ergebnis: Der Bedarf an Krabbelstubenplätzen klettert bei voller Umsetzung der Wohnbaupläne auf zusätzlich 100. Zudem werden weitere 600 Kindergartenplätze sowie 24 Volksschulklassen für zirka 550 Kinder benötigt. Der Hortbedarf steigt um mehr als 420 Plätze an. Das Bildungsangebot der Neuen Mittelschule muss höchstens um vier Klassen für zirka 90 Schüler ausgebaut werden. „Wir rechnen für das Projekt mit einem Volumen von 70 bis 80 Millionen Euro“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger
Weitere Infrastruktur muss noch geplant werden
Diese Schätzung bezieht sich auf die reinen Baukosten der geplanten Einrichtungen. Kosten für Infrastruktur wie die Verlegung der Straßenbahn, die Fernwärme oder den Kanal sind zur Zeit noch nicht abschätzbar, so Luger. Bei letzteren soll jedoch langfristig eine Refinanzierung durch die Gebühren stattfinden.


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