Karl Pramendorfer als Präsident des ÖAMTC OÖ wiedergewählt: Mit neuen Mobilitätsideen in die Zukunft
Linz. Für weitere fünf Jahre wurde ÖAMTC Präsident für OÖ Karl Pramendorfer wiedergewählt. Mit „Spass und Freude“ wolle er auch seine nächste Amtszeit bestreiten und für ein „gutes Gefühl bei den Mitgliedern“ sorgen. Auch den neuen Herausforderungen duch die tehnologischen Veränderungen will man sich mit neuen Ideen stellen.

„Wir finanzieren uns unabhängig, aus eigenen Mitteln. Wir haben 340.000 Mitglieder in OÖ und 18 Stützpunkte. Im letzten Jahr hat es einen Zuwachs von 3,4 Prozent um 100.000 Mitglieder gegeben“, zieht der einstimmig wiedergewählte Präsident Karl Pramendorfer Bilanz und führt aus: „Mir macht meine Position viel Spaß und das will ich auch weiterhin leben“.
Drei neue Stützpunkte
In Gmunden, Bad Ischl und Freistadt wurden drei neue Stützpunkte gebaut, die als regionale Mobilitätszentren auch transparent, alle Servicebereiche - architektonisch mit dem Einsatz von viel Glas - offen legen. In Grieskirchen steht noch heuer der Start für ein neues Bauprojekt an, Micheldorf und Mattighofen wurden generalsaniert.
450 Mitarbeiter
Insgesamt 450 Mitarbeiter zählen zur ÖAMTC-Familie, „Obwohl es immer schwerer wird, und der Fachkräftemangel auch bei uns zuschlägt, haben wir auch unsere Mitarbeiter um zwei Prozent erhöht. Wir würden aber gerne mehr Menschen einstellen. Leider macht uns dabei unser „Rund- um-die Uhr“-Service-Charakter oft einen Strich durch die Rechnung. Was gut ist für unsere Clubmitglieder ist ein Nachteil für unsere Mitarbeiter. Wir sind derzeit dran unsere Arbeitszeitmodelle zu überarbeiten“, sagt Josef Thurnhofer, Landesdirektor des ÖAMTC.
Technologische Herausforderungen
Auch vor neue Herausforderungen durch den technischen Fortschritt werde der ÖAMTC immer wieder gestellt: „Themen wie Elektromobilität und Connected-Driving standen vor vier Jahren noch in den Kinderschuhen, damals haben wir schon früh begonnen uns mit den unterschiedlichen Technologien intensiv zu beschäftigen und unsere Mitarbeiter entsprechend auszubilden. Pannenhilfe sieht natürlich bei einem Elektroauto anders aus, als bei einem Benziner“, weißt Pramendorfer auf die Relevanz des Themas hin.
Starke Mobilitätsangebote für die Zukunft
In Zukunft will der ÖAMTC auch als Mobilitätspartner, der starke Mobilitätsangebote bietet, wahrgenommen werden - auch von jenen die kein Fahrzeug besitzen. Die Überlegungen gehen in Richtung Carsharing-Möglichkeiten für Mitglieder. Auch Denkanstöße gibt es, womit die Linzer Verkehrssituation entlastet werden soll: „Es fehlt an einem übergeordnetem Verkehrsmanagement. Wir sehen das als Verpflichtung unseren Mitgliedern gegenüber. Vielleicht gibt es in Zukunft auf Stützpunkten, die an den Einfahrten nach Linz liegen, die Möglichkeit Park- und Ride-Angebote für unsere Mitglieder zu schaffen“, blickt Thurnhofer in die Zukunft.


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