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LINZ. 850 Studierende aus 54 Nationen besuchen derzeit die Bruckneruni. Internationalität wird aber nicht nur hier, sondern in vielfältiger Weise auch bei Kooperationen und Projekten groß geschrieben.

Rektorin Ursula Brandstätter und Landeshauptmann Stelzer Foto: Land OÖ/Kraml
  1 / 2   Rektorin Ursula Brandstätter und Landeshauptmann Stelzer Foto: Land OÖ/Kraml

Rund 46 Prozent der Studierenden der Bruckneruni kommen aus dem Ausland. Das zeigt nicht nur die Beliebtheit der Ausbildungsstätte, sondern auch, dass sich mit über 50 Prozent heimischer Studierender die Waage sehr gut halte, so Vizerektor Thomas Kerbl. Die meisten ausländischen Studierenden kommen aus Deutschland, gefolgt von Slowenien und Serbien. Der Anteil der Studierenden aus China nehme immens zu. Bei den Lehrkräften liegt der internationale Anteil bei rund 30 Prozent.

„Lassen sich gar nicht anders denken als international“

Mit der zunehmenden internationalen Ausrichtung hat die Bruckner-uni ihre Position über die Region hinaus gefestigt. „Kunst und Kultur lassen sich gar nicht anders denken als international“, so Rektorin Ursula Brandstätter. „Wir sind stolz, dass die internationalen Projekte auf verschiedenen Ebenen die letzten Jahre verdoppelt wurden.“ Internationalität biete für die Bruckneruni die Möglichkeit, die Besten zu bekommen, für Studierende sei die Auslandserfahrung toll und für die Kunst grundsätzlich sei die Durchmischung von Kultur wichtig, so Brandstätter.

„Zur Selbstverständlichkeit geworden“

„Der Anspruch der Internationalität wird hier gelebt. Dem müssen wir uns auch stellen, um in der Region weiterzukommen. Es ist bemerkenswert, wie international diese Uni ist, das ist schon zur Selbstverständlichkeit geworden“, lobt Landeshauptmann Thomas Stelzer.

„Stehen erst am Anfang“

Die Bruckneruni ist etwa Österreichs einzige Uni, die Mitglied der European Opera Academy ist. Die Bruckner University Big Band absolvierte eine erfolgreiche Südafrika-Tournee, aktuell wird an der ersten CD gearbeitet. Viele weitere Projekte laufen, „wir stehen erst am Anfang“, so Kerbl, Anfragen gebe es zuhauf.

Die Uni führte aktuell auch die Studie „Inter- und Transkulturalität im Universitätsbetrieb. Zur Situation der Studierenden an der Anton Bruckner Privatuniversität“ in Zusammenarbeit mit dem Institut Educult durch.

Hürden beseitigen

Ziel ist es, das Potential bestmöglich zu nutzen sowie Maßnahmen zu schaffen, die mögliche Hürden für internationale Studierende beseitigen. Erste Ergebnisse zeigen, dass es eine sehr große Akzeptanz zwischen den Kulturen an der Uni gebe, erläutert Studiendekanin Constanze Wimmer. Die größte Herausforderung sei die Sprache. „Darauf müssen wir einen Fokus legen“, so Wimmer. So werden etwa neue Formate für Lehrveranstaltungen entwickelt, Deutschkurse und Buddy-Systeme für Studierende angedacht.


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