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LINZ/FREISTADT/NÖ. Die „Radetappe für herzkranke Kinder“, die vom Verein „Herz bewegt“ organisiert wird, von Passau nach Wien fand heuer zum 4. Mal statt. Es wurde ein stattlicher Betrag gesammelt.

Bei der Labstation Linz Foto: Herz bewegt
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Anstelle einer Teilnahmegebühr sammeln rund 170 Radler circa 53.000 Euro an Spenden, um herzkranken Kindern in Entwicklungsländern lebensrettende Operationen zu finanzieren. Um 9 Uhr hat die Radetappe in Linz Station gemacht, wo Sponsor Sparkasse Oberösterreich mit einer Labstelle half. „Eine sehr gute Idee von „Herz bewegt“, mit einer anspruchsvollen, aber machbaren Radtour auf die Anliegen herzkranker Kinder aufmerksam zu machen und dabei Spenden zu sammeln. Gerne unterstützen wir diese verantwortungsvolle Initiative mit einem finanziellen Beitrag. Hier zählt jeder Euro, damit den betroffenen Kindern Zukunft gegeben werden kann“, so Sparkasse OÖ-Vorstandsdirektor Maximilian Pointner. Weitere Verpflegungsstellen und die Möglichkeit in die Etappe einzusteigen, gibt es in Melk, Mautern und Tulln.

Eine Herzensangelegenheit

Für Organisatorin Monika Sacher, geboren in Wartberg ob der Aist, Bezirk Freistadt ist das Sammeln der Spenden eine Herzensangelegenheit. „Nachdem mein Mann 2007 durch eine erfolgreiche Operation in Linz von Herzrhythmusstörungen befreit wurde, wollte ich aus Dankbarkeit für seine Gesundheit der Menschheit etwas zurückgeben. Herzkranke Kinder in Entwicklungsländern haben meist nicht die Chance, die er in Österreich hatte. Als ich erfahren habe, dass Teams von der „International Children“s Heart Foundation“ in Entwicklungsländer reisen, um dort herzkranke Kinder zu operieren, war klar, dass ich dies unterstützen will“, erzählt Sacher.

Lebensrettende Operationen

Die Operationen werden von der „International Children“s Heart Foundation“ (ICHF) durchgeführt. In Kooperation mit lokalen Krankenhäusern werden lebensrettende Operationen von Spezialisten durchgeführt, die dafür ihren Urlaub spenden. Die zuständigen Abteilungen dieser Spitäler werden mit Fachwissen und Technologie so lange begleitet, bis diese Untersuchungen, Operationen und Nachbetreuung eigenständig umsetzen können.


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