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LINZ. Zwischen den Linzer Grünen und FPÖ-Stadtrat Markus Hein ist eine Diskussion um die Versäumnisse beim Radverkehr entbrannt.

Ist eine Radproblemstelle in Linz bekannt? Tips nimmt die Beschreibung per Mail an die Adresse tips-linz@tips.at entgegen. Foto: Weihbold

Stein des Anstoßes war das Ergebnis einer städtischen Bürgerbefragung: Bei knapp acht Prozent Radverkehrsanteil sind darin mehr als 33 Prozent der Bevölkerung mit dem derzeitigen Angebot unzufrieden und fordern eine bessere Rad-Infrastruktur. „In der Innenstadt erhöht sich dieser Anteil sogar auf fast 40 Prozent“, betont der Grüne Mobilitätssprecher Klaus Grininger und fordert einen Fokus der Stadt auf den Ausbau des Radverkehrs. „Dies passiert derzeit nicht, im Gegenteil: Verkehrs-Stadtrat Hein hat im Vorjahr nur 21 Prozent des Rad-Budgets ausgeschöpft.“

„Nadelöhre sind seit Jahren bekannt“

FPÖ-Stadtrat Markus Hein kennt die vielen Problemstellen, betont aber: „Nadelöhre wie die Nibelungenbrücke sind seit vielen Jahren bekannt, doch gelöst wurde dieses Problem von keiner Seite. Während der Brückenbaustellen, die zurzeit in Linz laufen, ist es verkehrspolitisch nicht möglich, dieses Problem zu beseitigen.“

Neue Radwege geplant

Derzeit werden andere Verbesserungen geprüft, wie etwa die Verwendung der ehemaligen Trasse der Florianer Bahn, ein Radweg entlang der Waldeggstraße oder ein Radweg, der das neue Entwicklungsgebiet „Garten Ebel“ mit dem Naherholungsgebiet Pichlinger See verbindet. „Ohne Sonderbudgets wird es aber nicht gehen“, nimmt Hein bereits alle Ressorts in die Pflicht.

Ist eine Radproblemstelle in Linz bekannt? Tips nimmt die Beschreibung per Mail an die Adresse tips-linz@tips.at entgegen.


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