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LINZ. Gleich zwei Linzer Schulen konnten sich beim Schulgartenwettbewerb „Das große Krabbeln“ die ersten Plätze holen.

  1 / 3   Der Kindergarten Auwiesen wurde für das Projekt „Das große Krabbeln“ausgezeichnet. Foto: Land OÖ

Gespür und Verständnis für Natur und Umwelt sollten bereits in Kindertagen erlernt werden. Das Oö. Umweltressort hat daher gemeinsam mit dem Bodenbündnis den 5. OÖ. Schulgartenwettbewerb ausgerufen. Der Wettbewerb drehte sich diesmal nach dem Motto „Das große Krabbeln“ um Ameisen, Asseln, Käfer, Bienen, Florfliegen und Co. „Es haben sich viele Schulen aktiv beteiligt und tolle Projekte eingereicht“, freut sich Umweltlandesrat Rudi Anschober.

Siegerprojekt „Das große Krabbeln“

In der Kategorie 1 „Kindergarten bis 2. Klasse Volksschule“ holte sich der Kindergarten Auwiesen aus dem Stadtteil Kleinmünchen-Auwiesen den ersten Platz. Bei ihrem Projekt „Das große Krabbeln“ lernten die Kinder die Welt der Insekten, ihre Merkmale und Lebensweisen durch selbstständiges und aktives Tun kennen. So wurden ein Insektenhotel gebaut, viele Bücher zum Thema gelesen, Lieder gesungen und in einer dicken Mappe die Beobachtungen festgehalten und die bestimmten Tiere gesammelt.

Siegerprojekt „Das große Krabbeln“

In der Kategorie 2 „3. Klasse Volksschule bis NMS und Hort“ holte sich der Hort Rohrmayrstraße aus dem Stadtteil Neue Heimat mit dem Projekt „Mutter Natur und ihre Kinder“ den ersten Platz. Bei dem Projekt hat sich der gesamte Hort beteiligt. Auch gruppenübergreifend wurden die Themen Pflanzen, Tiere, Tierschutz und mehr in Verbindung mit Projekten wie einem Tierhotel oder einer Ameisen-Beobachtungsstation erarbeitet.

Spitzenplätze für Linzer Schulen

Doch nicht nur die zwei ersten Plätze gingen nach Linz, auch der Pfarrcaritas Kindergarten St. Theresia (“Im Garten ist ständig waslos“), die VS Korefschule 2.a (“Das große Krabbeln in und um die Schuleherum!“), die Allgemeine Sonderschule 6 - Schule für dich und mich (“Ich seh, ich seh, was du nicht siehst...“) und die NMS 26 1.a (“Das große Krabbeln in und um die Schule herum!“) wurden mit Top-Platzierungen ausgezeichnet. Von einem Kunstkalender mit Makrofotografien über ein Forscherlabor bis hin zum ein Bilderbuch über den Käfer Valerian zeichneten sich die Projekte durch viel Kreativität und Forschergeist aus.

Der Hort Pichling (“Es kribbelt und krabbelt im Hortgarten…“) und der Hort Karlhof (“Ein Garten für den Karlhofhort“) erhielten für ihre Projekte einen Sonderpreis.

Die Kleinsten als Vorbild

„Oft sind es ganz einfache Schritte-Wissen und Handeln sind die Voraussetzung dafür, dass es Biene, Vogel, Schmetterling & Co bald besser geht. Wie schon die Kleinsten mit ihren tollen Projekten zeigen, müssen wir beginnen gemeinsam und möglichst breit, für Umwelt und Natur einzutreten. Dafür ist kein Vorgarten oder Balkon zu klein, jeder kann etwas zum Insektenschutz und zur Artenvielfalt in seiner Umgebung beitragen“, so Anschober. Um dies auch für den Heimischen Garten umsetzten zu können gibt die Broschüre „Garteln ohne Gift“ Praxis-Tipps für Hobby-Gärtner.

Die Broschüre „Garteln ohne Gift“ gibt es unter www.anschober.at - „Garteln ohne Gift“ als Download.

Unter bodenbuendnis@klimabuendnis.at kann die neu überarbeitete Version bestellt werden.


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