Schwimmvereine fordern ein "Dach" für das Linzer Parkbad
LINZ. Das Thema der mangelnden Schwimmkompetenz von Kindern und fehlenden Schwimmflächen ist auch in Linz in aller Munde. Schwimmvereine schlagen nun eine Traglufthalle in Linz vor, damit das Sportbecken im Parkbad ganzjährig genutzt werden kann.

„Ich bin ich davon überzeugt, dass eine Traglufthalle über dem Sportbecken des Linzer Parkbades einen großen Mehrwert für den Schwimmsport im Zentralraum bringen würde!“, so der Obmann des 1. Linzer Schwimmklubs Heindl, Markus Dibold.
Das in der Wintersaison brachliegende 50-Meter-Becken könnte durch die Konstruktion einer Traglufthalle, die am Ende der Freiluftsaison Mitte September auf- und mit Beginn der Freiluftsaison Anfang Mai wieder abgebaut wird, genutzt werden. Dies würde für alle Wassersportler, die Schwimmvereine und natürlich auch den Schulschwimmsport eine große Erleichterung und Verbesserung bringen.
Zu wenig Wasserflächen in Linz
Dibold weist darauf hin, dass aktuell die vorhandenen Wasserflächen überlastet sind und das Training für die Vereine zum Teil nur unter suboptimalen Bedingungen möglich ist: „Es sind nicht genug Bahnen verfügbar, sodass wir mit zu vielen Kindern auf einer Bahn trainieren müssen. Auch Konflikte mit Badegästen sind dadurch immer wieder vorprogrammiert.“
Bessere Trainingsqualität
Mehr Bahnen durch die ganzjährige Nutzung des Sportbeckens im Linzer Parkbad würden diese unbefriedigende Situation entspannen und ein Mehr an Trainingsqualität bringen. Eine Traglufthalle würde die angespannte Situation der Schwimmflächen für Vereine und den Schulsport nachhaltig verbessern und dem Schwimmsport umfassend zu Gute kommen.
Gute Erfahrungen in deutschen Städten
In Worms und Mainz etwa gibt es bereits Traglufthallen, und die Erfahrungen damit sind sehr gute. „Nicht nur der LSK, sondern alle Linzer Schwimmvereine setzen sich daher für diese Verbesserungsmaßnahme im Schwimmsport ein!“, so Dibold abschließend.


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