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LINZ. Nach den Erdmännchen-Babys darf sich der Linzer Zoo nun über Zebra-Nachwuchs freuen.

Die kleine Zebra-Stute Foto: Zoo Linz
  1 / 2   Die kleine Zebra-Stute Foto: Zoo Linz

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr darf sich der Linzer Zoo über einen gesunden Zebranachwuchs freuen. Mutter „Afeni“ wich dem Jungtier keinen Zentimeter von der Seite und ermutigte es stets, die ersten Schritte zu machen. Der 2-Monate alte Halb-Bruder „Julius-Zebra“ näherte sich zu Beginn nur zögerlich dem Neuankömmling. Doch nach nur wenigen Stunden erfreuten sich beide Jungtiere über einen Spielkameraden.

Mama mit Beschützerinstinkt

Auch der Vater „Okawango“ durfte bereits das Fohlen begrüßen, stets mit einem großen Sicherheitsabstand, den die Mutter Afeni ihm gewährte. Da es sich bei diesem Fohlen um Afenis ersten Nachwuchs handelt, erweist sich ihr Schutzinstinkt als besonders ausgeprägt. Weder Okawango, die zweite Zebrastute „Andara“, noch unsere Tierpfleger durften sich zu Beginn dem Jungtier nähern.

Freude im Zoo

Auch der Präsident des Linzer Zoos, Christopher Böck, freut sich über den erneuten Nachwuchs: „Bei dieser kleinen Zebrastute handelt es sich bereits um den zweiten Zebranachwuchs innerhalb kurzer Zeit und spiegelt so das harmonisches Gruppenleben unserer Zebras wider.“

Die Direktorin des Zoos, Tanja Zizdai, lädt zugleich zum Tierpatentag am 01. September 2019 ein: „Der Patenschaftstag ist eine gute Möglichkeit, unsere jungen Zebras kennen zu lernen. An diesem Tag findet ein umfangreiches Spiel- und Spaßprogramm mit einer Hüpfburg, Kinderschminken, Lama-Reiten und spannenden Führungen statt. Auch der Zauberer Maguel  wird uns mit seinem Zauberstand besuchen und bei Schaufütterungen erfährt man wissenswertes über einige Tierarten. Natürlich sind nicht nur die Tierpaten, sondern alle interessierten Besucher herzlich eingeladen, an dem Programm teilzunehmen.“

Der Steppenbewohner Chapman Zebra

Das Chapman Zebra ist eine Unterart der Steppenzebras und bewohnt die weiten Steppengebiete im Süden Afrikas. Nach einer Tragzeit von etwa 12 Monaten bringt eine Stute meist ein Jungtier zur Welt. Das Fell der Fohlen ist in den ersten Monaten noch etwas heller und erhält nach etwa einem halben Jahr seine charakteristische schwarz-weiße Färbung. Obwohl die Jungtiere bis zu 12 Monate von der Mutter gesäugt werden, beginnen sie bereits nach den ersten Lebenswochen am frischen Gras zu knabbern.


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