Vor 40 Jahren wurden die parkenden Autos vom Linzer Hauptplatz verbannt
LINZ. Seit 40 Jahren ist der Linzer Hauptplatz kein Parkplatz mehr. Am 30. November 1979 wurde die Fußgängerzonen-Verordnung erlassen.

Vor 40 Jahren wurde der Linzer Hauptplatz zur Fußgängerzone erklärt. Zuvor parkten nur wenige Meter vor der Dreifaltigkeitssäule Reisebusse und vor dem Hotel Wolfinger durften Personenkraftwagen gleich in drei Reihen abgestellt werden. Auch vor dem Haus Hauptplatz 27 parkten die PKW entlang der Häuserzeile beinahe bis vor den Eingang zum Alten Rathaus.
Nur zwei Jahre zuvor, am 26. November 1977, erhielt Linz mit der Fußgängerzone Landstraße die erste derartige Verkehrsberuhigung in Österreich. Am 30. November 1979 folgte die Fußgängerzonen-Verordnung am Hauptplatz. Seitdem ist er bis auf die Durchfahrten von der Klosterstraße und der Rathausgasse hin zur Nibelungenbrücke für den allgemeinen Autoverkehr gesperrt.
Dreifaltigkeitssäule ab Mitte 2020 in neuem Glanz
Der Blickfang am Hauptplatz, die Dreifaltigkeitssäule, erstrahlt ab Mitte 2020 wieder in neuem Glanz. Die aktuellen Restaurierungsarbeiten der abgenommenen Metallteile haben sich als wesentlich umfangreicher herausgestellt als ursprünglich angenommen, der Zeitplan wird aber dennoch eingehalten. Aus Kostengründen und um ein sicheres Anbringen der neu vergoldeten und renovierten Teile zu garantieren, bleibt die Säule bis Ende Juni eingerüstet. Das Gerüstdach wurde mittlerweile entfernt, aus Sicherheitsgründen, da es statisch nicht für eventuellen Schneedruck ausgelegt ist.


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