Klimastreik in Linz am 29. November im Zeichen der Verkehrswende

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Jürgen Affenzeller Jürgen Affenzeller, Tips Redaktion, 22.11.2019 12:56 Uhr

LINZ/OÖ. Am 29. November 2019 ist der 4. weltweite Aktionstag der Klimabewegung „Fridays for Future“. Auch in Linz wird unter dem Motto „Mobilitätswende - Zweite Bimachse in Linz“ für mutigere und ambitioniertere Klimapolitik gestreikt. 

„Wir haben uns routentechnisch dieses Mal etwas ganz Besonderes überlegt. Unsere Route wird entlang der geplanten, aber nicht finanzierten, zweiten Bimachse in Linz gehen. Wir wollen mit diesem Beispiel das klimafeindliche Handeln der oberösterreichischen Landesregierung und der Linzer Stadtregierung sichtbar machen. Wir fordern eine mutige und ambitionierte Klimapolitik auf allen Ebenen. Sowohl auf Stadt-, wie auf Landes-, als auch auf Bundesebene“, betont Mascha Antelmann von Fridays for Future Linz.

Programm und Route der Demonstration am 29. November:

13:00- 13:30 h: Startkundgebung am Bahnhofsvorplatz (mit Reden, Acts, Musik, …)

13:30 h: Demonstrationsbeginn

ca. 15:00 h: Abschlusskundgebung in der Tabakfabrik Linz (mit Reden, Acts, Musik) …

Die Veranstalter rechnen mit bis zu 7.000 Teilnehmern.

„Wir kommen wieder“

Und Bernhard Schwab von Fridays for Future Linz betont: „Mit dem bereits vierten Großstreik in diesem Jahr möchten wir klar unterstreichen, wir kommen wieder. Wir lassen uns nicht von Versprechungen ablenken. Wir messen die Politik an ihren Taten. Solange es uns nötig erscheint, werden wir weiter streiken. Die zweite Bimachse ist ein Projekt, dass dieser Entwicklung messbar entgegensteuern würde. Und damit liegt auf der Hand wo ernstgemeinte Klimapolitik ansetzen muss: beim kompromisslosen Ausbau des öffentlichen Verkehrs.“

Unterstützung aus der Wissenschaft

Unterstützung bekommt die Initiative von Mirko Javurek, einem Forscher an Johannes Kepler Universität Linz:„Klimaschutz braucht eine flächendeckende Verkehrswende und damit einen flächendeckenden Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Oberösterreich. Es fehlt ein politisches Gesamtkonzept dafür, worin eine zweite Schienenachse neben vielen anderen Maßnahmen ein wichtiger Baustein für den Großraum Linz wäre. Das Scheitern der zweiten Schienenachse zeigt, wie ambitionslos die Politik in Sachen Klimaschutz ist: weder wird eine andere Finanzierungsmöglichkeit gesucht, noch nach günstigeren Alternativen: eine von Experten vorgeschlagene oberirdische Variante würde deutlich weniger Kosten und wäre für die Fahrgäste sogar attraktiver.“

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