Anlegestellen-Diskussion: Neue Lösung soll Ordnung bringen

Hits: 54
Anna Stadler Anna Stadler, Tips Redaktion, 24.01.2020 16:22 Uhr

LINZ. Bei einem dritten runden Tisch wurden markierte „Bushaltestellen“ für den Kreuzfahrttourismus beschlossen. Dauerparken soll nahe der Anlegestellen künftig verboten sein.

Die Donaukreuzfahrtschiffe sorgten 2019 für viel Ärger in Linz. Im Dezember wurde schließlich der Treppelweg für Busse gesperrt. Bei einem dritten runden Tisch wurde nun eine Lösung erarbeitet: „Es liegt jetzt eine breite Einigung am Tisch für die kommende Saison“, so Tourismus-Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer.

Kein Dauerparken mehr

„Die Zufahrt über das Lentos bleibt erhalten.“ Dauerparken soll jedoch künftig verboten sein. Die maximale Steh-Dauer soll künftig bei 30 Minuten liegen. Ebenso dürfen in dem Bereich „keine fremden Busse, die nichts mit der Schifffahrt zu tun haben“ mehr parken. Diese hätten das Problem in der Vergangenheit noch verschärft.

Vier Bushaltestellen

Zudem sollen vier „Bushaltestellen“ für mehr Ordnung sorgen. Unterhalb des Lentos an der Kaimauer sollen fünf bis sechs Busse in markierten Schrägparkern Platz zum Halten finden. Auch zwischen Lentos und Nibelungenbrücke sollen rund sechs Haltestellen geschaffen werden. „Es gibt dort eine Engstelle, daher muss man die Mauer dort versetzten“, erklärt Lang-Mayerhofer. Unterhalb der Nibelungenbrücke soll die Möglichkeit eines Halteplatzes geprüft werden.

Landstromanlagen in Arbeit

Auch an den Landstromanlangen für Kreuzfahrtschiffe, die an der österreichischen Donau einheitlich installiert werden sollen, wird gearbeitet. „Die Linz AG ist ganz explizit für die Umsetzung in Linz zuständig.“ Die Anlagen werden Dieselaggregate, die derzeit für die Stromversorgung der Schiffe genutzt werden, ersetzten. Sind sie installiert, wird es eine Anschlusspflicht geben. Dies würden auch die Schifffahrtunternehmen begrüßen, deren Gäste immer umweltbewusster werden.

Artikel weiterempfehlen:


Mehr zu diesem Thema:

Kommentar verfassen



Bahnhofsoffensive für Oberösterreich

OÖ. 315 Millionen Euro investieren ÖBB und Land OÖ diese Jahr in die Bahninfrastruktur. Teil davon ist auch eine Bahnhofsoffensive.

315 Millionen Euro für die Bahninfrastruktur

OÖ. Insgesamt 315 Millionen Euro investieren die ÖBB und das Land OÖ 2020 in die oberösterreichische Bahninfrastruktur. Die Investitionsschwerpunkte betreffen die Westbahn, die Pyhrnbahn und die Mattigtalbahn. ...

Spielerisch Mathematik lernen

LINZ. Kann Mathematik-Unterricht Spaß machen? Und leicht verständlich sein? Kann er, sagt Jürgen Maaß von der Johannes Kepler Universität Linz. Während es normalerweise kein gutes Zeichen ist, wenn ...

Michael Raml nimmt zu Vorwürfen Stellung

LINZ. Nach den Aufregungen um Facebook-Postings und Rücktritts-Aufforderungen meldete sich am Donnerstag der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) zu Wort.

Eisenbahnbrücke: Brückenbögen werden montiert

LINZ. Der Bau der Brückenbogen für die neue Eisenbahnbrücke schreitet voran.

Plädoyer für Corona-Tests im Kepler Uniklinikum

LINZ. Bisher wurden alle oberösterreichischen Corona-Tests im Klinikum Wels-Grieskirchen gemacht. Sicherheitsstadtrat Michael Ramel fordert nun diese auch in Linz durchzuführen.

Im Gespräch bleiben mit Menschen mit Demenz

LINZ. Demenz ist die häufigste Ursache von Betreuungsbedürftigkeit. „Sie verändert das Leben der Betroffenen, ihrer Familien und bringt viele Herausforderungen mit sich“, weiß Helene Kreiner-Hofinger ...

Ein Stoff für Märchenfans: „Cinderella“ als Tanzstück im Musiktheater

LINZ. Er ist unzählige Male verfilmt worden, verschiedenste Interpretationen gibt es vom berühmten Märchenstoff „Cinderella“ von den Grimm-Brüdern. Nun zaubert die Linzer Tanzdirektorin Mei Hong ...