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LINZ. Bisher wurden alle oberösterreichischen Corona-Tests im Klinikum Wels-Grieskirchen gemacht. Sicherheitsstadtrat Michael Ramel fordert nun diese auch in Linz durchzuführen.

Das Kepler Universitätsklinikum in Linz (Foto: Foto: KUK)
Das Kepler Universitätsklinikum in Linz (Foto: Foto: KUK)

Bei einem Corona-Verdachtsfall müssen aktuell alle Proben aus Linz in das Klinikum Wels-Grieskirchen gebracht werden. “Dadurch verstreicht sehr wichtige Zeit“, kritisiert der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml. „Wir haben in der Landeshauptstadt das hochprofessionelle Universitätsklinikum. Ich schlage daher vor, dass entsprechende Testungen künftig schnellstmöglich auch in Linz durchgeführt werden.“

Raml: „Schnellstmöglich Gewissheit“

Raml nimmt an, dass der Bedarf an Tests steigen wird. „Die potenziell Betroffenen und deren Angehörige haben es verdient, schnellstmöglich Gewissheit zu bekommen.“ Gleiches gelte für das städtische Krisenmanagement, welches bei jedem Verdachtsfall rasch ein klares Lagebild benötigt. „Ich ersuche daher die Geschäftsführung des Kepler Universitätsklinikums sowie Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander, meinen Vorschlag aufzugreifen. Wir werden in der Gemeinderatssitzung in einer Woche einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag einbringen“, so der Gesundheitsstadtrat.


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