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LINZ. Das das Pilotprojekt „Digitaler Marktplatz“ der Stadt Linz soll künftig das bestellen und kaufen bei regionalen Anbietern einfacher machen.

So sollen die Abholstationen aussehen (Foto: HP-Projektentwicklung Pöcklhofer/Stadt Linz)
So sollen die Abholstationen aussehen (Foto: HP-Projektentwicklung Pöcklhofer/Stadt Linz)

Konkret handelt es sich dabei um versperrbare Selbstbedienungs-Abholstationen mit teilweise gekühlten Fächern. Zuvor online oder telefonisch bestellte Waren werden darin abgelegt und von den Kunden mittels eines gesendeten Codes abgeholt. Errichtet werden sollen die Abholstationen unter anderem an 15 Standorten der Volkshäuser der Stadt Linz. „Auch für Menschen, die nicht so mobil sind, sind diese Standorte zu erreichen“, so Bürgermeister Klaus Luger.

Win-win-Situation

In St. Florian, Lichtenberg und Gramastetten gibt es das System bereits. Nun geht es darum dieses auch in Linz zu etablieren. „Im Prinzip kann jeder mitmachen“, so Stadtrat Markus Hein. Sowohl für Geschäfte als auch für Kunden habe das System Vorteile. „Direktvermarkter haben zum Beispiel bis acht Uhr offen. Der kann dann sagen 'Ich habe nur mehr bis sechs offen, danach könnt ihr es eh abholen.'“, so Projektentwickler Hannes Pöcklhofer. Die Kunden könnten zum Beispiel einfach untertags bestellen und zeitunabhängig das Bestellte abholen.

Findet das Projekt bei Kunden und Händlern Anklang können die Abholstationen erweitert werden.


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