Covid-19-Situation in OÖ: 290 Neuinfektionen, 291 Covid-Patienten in den Spitälern (Stand: 20. Jänner, 17 Uhr)

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Karin Seyringer Online Redaktion, 20.01.2021 18:40 Uhr

OÖ. Die Zahl der aktuell Infizierten in OÖ liegt nach wie vor unter dem Wert von 2.000. Von 19. auf 20. Jänner wurden vom Land OÖ 290 neue Covid-19-Fälle gemeldet, 19.352 Oberösterreicher wurden bereits geimpft. Die Bundesregierung gab die Verlängerung des Lockdowns bis 8. Februar samt Nachschärfung der Maßnahmen bekannt.

Die Zahl der aktuellen Covid-19-Fälle in OÖ liegt am 20. Jänner, 17 Uhr, nach wie vor unter der 2.000-er Marke, genauer gesagt bei 1.993 (Vortag 1.986). Insgesamt waren in OÖ bisher 77.967 Fälle zu verzeichnen (inklusive Genesener und verstorbener Personen). Die Zahl der Personen in Quarantäne liegt mit 19. Jänner bei 8.107 Personen.

Der Bezirk Gmunden verzeichnet mit 233 Fällen (Vortag 226) aktuell die meisten Infizierten in absoluten Zahlen und auch in Promille zur Gesamtbevölkerung (2,29). Im Bezirk Braunau sind aktuell 201 Personen mit Covid-19 infiziert (Vortag 203). Alle weiteren Bezirke und Städte liegen bei unter 200 aktuellen Fällen.

Sämtliche Zahlen aus den einzelnen Bezirken sind unter www.land-oberoesterreich.gv.at/232009.htm zu finden.

290 neue positive Fälle - Maßnahmen nachgeschärft (20. Jänner)

Von 19. auf 20. Jänner wurden in Oberösterreich 290 Neuinfektionen gemeldet, nach 214 am Vortag.

Auch die neue, britische Virusvariante ist bereits in Oberösterreich angekommen. Mit Stand 15. Jänner bestand der Verdacht, dass sich zwei Personen in einer Gemeinde im Bezirk Braunau mit der neuen Virusmutation angesteckt haben. Laut Medienberichten habe sich der Verdacht mittlerweile bestätigt. „Die englische Variante des Sars Cov-2 Virus ist deutlicher ansteckender als die bisher vorherrschenden Varianten. Grund ist die bessere Bindung der Viren an die Körperzellen. Die Krankheitsverläufe der englischen Variante sind nicht schwerer. Durch die höhere Ansteckungsrate erkranken aber in kürzerer Zeit mehr Personen. Dadurch kann es rascher zur Auslastung des Gesundheitssystems kommen. Somit sind die Hygienemaßnahmen, Abstand und MNS weiter die wichtigsten Maßnahmen im Verhindern der Ausbreitung der Covid-19 Erkrankung. Nachweise der neuen Mutationen finden sich in ganz Österreich, seit heute auch in Oberösterreich“, so Tilman Königswieser, Leiter des Salzkammergutklinikums.

Der seit 26. Dezember in Österreich geltende harte Lockdown wurde durch die erhöhte Gefahr erneut verlängert, und zwar bis 8. Februar. Zudem erfordere es die Virus-Mutation bei den Maßnahmen nach zu schärfen. So wächst der Babyelefant auf zwei Meter und die FFP2-Maske ist ab 25. Jänner in Öffis und im Handel verpflichtend. Die Verordnung dazu liegt mittlerweile vor. Alle Infos unter: www.tips.at/n/525475

Impfstatus in Oberösterreich (20. Jänner)

Mit 20. Jänner wurden 19.352 Personen in Oberösterreich geimpft. (Stand 7 Uhr)

Mit Dienstag, 19. Jänner startete das Land OÖ mit Impfungen von Personen über 80 Jahren, die nicht in Alten- und Pflegeheimen leben. Bis Ende Jänner sollen etwa 30 Prozent der Über-80-Jährigen in OÖ geimpft werden können. Derzeit sind alle Termine zur Covid-19-Schutzimpfung für über 80-Jährige in Oberösterreich ausgebucht. Personen über 80 Jahre, die keinen Termin erhalten haben, können sich für Informationen zukünftiger Impfaktionen auf www.ooe-impft.at anmelden.

Dauerhaftes Testangebot angekündigt (20. Jänner)

Das Land OÖ hat aufgrund der Verlängerung des Lockdowns die für kommendes Wochenende angesetzten Bevölkerungstests abgesagt - Tips hat berichtet, und stattdessen ein dauerhaftes und flächendeckendes Testangebot im Bundesland angekündigt. Das Testangebot soll an über 40 Standorten zur Verfügung stehen. Die Details: www.tips.at/n/525472

Anzahl der Testungen in OÖ

Seit 20.Dezember wurden 13.4721 Personen mittels Antigen-Schnelltest getestet. 1.123 fielen positiv aus. Die Positiven-Quote liegt derzeit bei 0,83 %.

Der Krisenstab weist darauf hin, dass (abseits der freiwilligen Antigen-Tests) Testungen mit Symptomen nur nach vorheriger Kontaktaufnahme mit der Gesundheitsnummer 1450 möglich sind. „Wir ersuchen die Bürger, sich auf keinen Fall unangemeldet zu den Drive-ins zu begeben.“

  • 19. Jänner: 1.303 (zuzüglich 230 Antigen-Tests der niedergelassenen Ärzte)
  • 18. Jänner: 1.250 (zuzüglich 334 Antigen-Tests der niedergelassenen Ärzte)
  • 17. Jänner: 889 (zuzüglich 21 Antigen-Tests der niedergelassenen Ärzte)
  • 16. Jänner: 715 (zuzüglich 58 Antigen-Tests der niedergelassenen Ärzte)
  • 15. Jänner: 1.104 (zuzüglich 201 Antigen-Tests der niedergelassenen Ärzte)
  • 14. Jänner: 1.614 (zuzüglich 140 Antigen-Tests der niedergelassenen Ärzte)
  • 13. Jänner: 1.421 (zuzüglich 165 Antigen-Tests der niedergelassenen Ärzte)

Positive Fälle an Schulen - Semesterferien werden vorverlegt (20. Jänner)

Aktuell sind 84 oberösterreichische Schulstandorte von Covid-19 betroffen und 88 Schüler sowie 26 Lehrer, sowie fünf Personen, die dem übrigen schulischen Personal zuzurechnen sind, positiv auf Covid-19 getestet worden (Stand: 19. Jänner 2021).

Mit der Verlängerung des Lockdowns, fällt auch die Öffnung der Schulen flach. Die Schulen bleiben bis zu den Semesterferien im Distance-Learning. Um einen österreichweit möglichst einheitlichen Schulstart hinzulegen, werden die Semesterferien in Oberösterreich um eine Woche – von 8. bis 14. Februar – vorverlegt. Mehr auf www.tips.at/n/525192

1.387 Todesfälle in OÖ (Stand 20. Jänner)

Mit Stand 20. Jänner, 17 Uhr, zählt die Statistik 1.387 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 in Oberösterreich.

Zwei aktuelle Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19mussten am 20. Jänner gemeldet werden (Bitte beachten: Bei „Sterbeort unbekannt“ ist der tatsächliche Sterbeort meist zu Hause oder in einem Alten- und Pflegeheim).

Aktuelle Todesfälle:

  • 84-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Gmunden, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 20.01. (Salzkammergut Klinikum Bad Ischl-Gmunden-Vöcklabruck, Standort Gmunden)
  • 89-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 20.01. (Klinikum Freistadt)

Situation in Spitälern (20. Jänner)

Die Zahl der Personen, die im Spital wegen eine Coronavirus-Erkrankung behandelt werden müssen, liegt mit 20. Jänner bei 268 (Vortag 291). 43 Personen werden intensivmedizinisch betreut (Vortag 48).

Die Zahl der vorgehaltenen Intensivbetten in den oberösterreichischen Spitälern konnte aktuell verringert werden: In Oberösterreich werden im Moment aufgrund des gegenwärtigen Trends und der AGES Prognoseberechnung innerhalb der Stufe 3 100 Intensivbetten für Covid-19-Patienten (statt 125) und 150 ICU Betten für andere Krankheitsbilder betrieben.

Situation in den Alten- und Pflegeheimen (19. Jänner)

Aktuell sind in 56 oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen 122 Mitarbeiter und 211 Bewohner positiv auf Covid-19 getestet worden (Stand: 18. Jänner 2021).

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Kommentare

  1. gerhard
    gerhard20.01.2021 08:10 Uhr

    corona Aussage Kommentar Subhash - Wer solche Aussagen trifft wie die Kommentare von Schreiber Subhash der Corona anscheinend ignoriert der sollte aber auch schriftlich eine Erklärung abgeben sollte er erkranken so verzichte er auf ein Krankenhausbett und auch auf die Intensivstation, noch besser wäre es er würde überhaupt schweigen

  2. Dr.Reiner Puchegger
    Dr.Reiner Puchegger15.01.2021 14:09 Uhr

    Anmeldung zur Impfung als über 80-jähriger - ich fühle mich verhöhnt die angegebene Telefonnummer ist erwartungsgemäß übertlastet und nicht erreichbar. Bei angegebener Mailadresse keine Spalte für Dateneingabe vorgesehen

    • tr15.01.2021 21:59 Uhr

      Anmeldung Coronaimpfung - Bei ca. 80.000 über 80-Jährige in OÖ kann man nicht erwarten dass man innerhalb von 9 Minuten bei der Anmeldehotlein durchkommt. Eine Anmeldung dauert ca. 5 Minuten. Etwas Zeit und Geduld sollte man da schon mitbringen. Die Hotline-Mitarbeiter geben ihr bestes und sind auch nach Stunden noch freundlich.

  3. Subhash
    Subhash16.12.2020 18:23 Uhr

    Richtigstellung - Nein, es gibt nicht 543 Neuinfektionen. Es gibt 543 neue Positiv-Getestete. Ein positiver Test bedeutet nämlich nicht unbedingt die Anwesenheit des Virus (der kann so auch gar nicht gefunden werden), eine Anwesenheit bedeutet nicht automatisch eine Infektion (denn da muss es per definitionem eine körperliche Reaktion geben). Eine Infektion ist nicht gleichbedeutend mit Erkrankung, eine Erkrankung bedeutet nur in verschwindend geringen Fällen einen Spitalsaufenthalt (und nur bei einer Erkrankung kann man überhaupt zu Recht von „Fall” sprechen), ein Spitalsaufenthalt ist nicht gleichzusetzen mit Intensivstation und diese nicht mit Tod. Übersterblichkeiten kann man auch nur finden, wenn man sich einzelne Wochen ansieht und nicht das ganze Jahr. Da gibt’s keine Übersterblichkeit, schon gar nicht eine ungewöhnliche hohe Zahl an Leuten, die an Covid-19 gestorben sind. Mit anderen Worten: Schau genau was dir da wirklich mitgeteilt wird!

    • Aabine17.12.2020 11:31 Uhr

      Richtigstellung - Pandemie ist Pandemie, Tote sind Tote, Überlastete Intensivstationen sind überlastete Intensivstationen und Ignoranten sind Ignoranten

    • gitti17.12.2020 15:50 Uhr

      subhash - wie kann man nur mit so großem selbstbewusstsein so einen riesigen schwachsinn verzapfen !!
      ein spruch dazu ist passend: corona macht die gescheiten nicht gescheiter und die dummen nicht dümmer - beide sind nur besser sichtbar.

    • Subhash17.12.2020 19:58 Uhr

      Es wird nicht richtiger, wenn man es wiederholt … - „Pandemie” ist dann, wenn die WHO eine ausruft. Das muss regional und auch national nicht relevant sein. Tote sind tot, aber woran sie gestorben sind, ist eine andere Sache (1), dass Intensivstationen überlastet sind, d. h. im Winter zu wenig Personal haben, war schon vor Corona so (2) und ist in Zeiten des Neoliberalismus ja auch gar kein Wunder, wirtschaftlich ist so eine Station, wenn 80% der Betten belegt sind, wie man hört, und wer hier ignorant ist, ist offensichtlich Ansichtssache (3). Ja, und die einschüchternden „Zahlen”, die einem um die Ohren gehauen werden, sind offensichtlich einfach Schwindel. Betrug. Lügen. (1) und (4)

      (1) Wenn eine Diabetikerin bei einem Verkehrsunfall stirbt, wird nicht er- und gezählt, sie sei an Diabetes gestorben, bei Corona ist das schon so, wenn nach dem Tod oder bis zu 28 Tagen vorher ein positiver PCR-Test erfolgt ist (Stichwort „mit und an”). Siehe https://kurier.at/chronik/oesterreich/ministerium-stellt-zaehlweise-bei-coronavirus-todesfaellen-um/400991600

      (2) https://www.rubikon.news/artikel/missbrauchte-intensivbetten

      (3) Bei der Fülle an (Des-)Information, mit der man heutzutage überschüttet wird, kann man niemanden vorwerfen, dass er nicht weiß, was man selbst weiß. Wobei dieses Wissen im gegenständlichen Fall ja nur eines vom Hörensagen sein kann. Es handelt sich also um Glauben, liebe Zeugin Coronas! Man glaubt dem oder jenem. Im Zweifelsfall hilft stets die Frage „Wem nützt’s?”, wem nützt also die fragliche Information? Das bedeutet nicht, dass sie falsch sein muss, wenn so ein Nutznießer*in gefunden wird, aber es bedeutet, dass es Interesse am Verbreiten dieser Information gibt.

      (4) https://respekt.plus/auswirkungen-der-massnahmen-zur-begrenzung-der-covid-19-pandemie/

    • Subhash17.12.2020 20:03 Uhr

      Wer nicht meiner Meinung ist, ist schwachsinnig? - Gibt’s auch Belege für die Betitelung als „Schwachsinn”? Oder sollte es ohnehin nur eine haltlose Beschimpfung sein, weil man nicht hören will, was ein anderer sagt?

    • StopHash17.12.2020 20:11 Uhr

      Schwurbelix - Unbedingt Lithium-Spiegel kontrollieren!

    • gitti19.12.2020 11:07 Uhr

      subhash - und die erde ist eine scheibe...
      nochmals: die dummen sind in dieser zeit besser sichtbar, auch wenn sie glauben, mit weisheit gesegnet zu sein

    • Subhash15.01.2021 11:08 Uhr

      Korrektur - „Übersterblichkeiten kann man auch nur finden, wenn man sich einzelne Wochen ansieht und nicht das ganze Jahr. Da gibt’s keine Übersterblichkeit, …” – Nach der hier in den Kommentaren kolportierten Kurier-Grafik schien das so zu sein. Die Statistik Austria meldet jetzt aber, dass es 2020 tatsächlich um 11% mehr Tote gab als im Durchschnitt der letzten 5 Jahre. Die letzten beiden Wochen sind noch geschätzt, aber es wird sich da nicht mehr viel ändern. Es gibt also tatsächlich im Jahresmittel eine Übersterblichkeit in Österreich. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass damit nicht gesagt ist, woran die Leute starben.

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