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LINZ. Ein deutliches Bild zeugt die aktuelle Auswertung der Geschwindigkeitsüberwachung in Linz: Über 31.000 Mal hat es im ersten Halbjahr 2020 geblitzt. Die relativ vielen Übertretungen trotz weniger Verkehr in der Corona-Krise würden die Notwendigkeit der Überwachung zeigen, so Infrastruktur-Stadtrat Vizebürgermeister Markus Hein.

Radarbox - Symbolbild (Foto: Volker Weihbold)
Radarbox - Symbolbild (Foto: Volker Weihbold)

Die aktuelle Auswertung der ortsfesten Geschwindigkeitsüberwachung stelle für das erste halbe Jahr ein deutliches Bild dar, so Hein. „Insgesamt blitzten die Geräte bereits 15.564 Mal. Nimmt man noch die mobile Geschwindigkeitsüberwachung dazu, schlugen die Blitzer insgesamt bereits 31.103 Mal im ersten Halbjahr an“, berichtet der Vizebürgermeister.

Rotlichtüberwachung zeige ähnliches Bild

Bei der Rotlichtüberwachung sei laut Hein ein ähnliches Bild wahrnehmbar. „So gingen zwar die Übertretungen gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr um knapp 464 auf 1.177 (1. Halbjahr 2019: 1.641) zurück. Von einer deutlichen Corona-bedingten Abnahme kann man aber nicht ausgehen. Die Verkehrsmengen waren wegen der Corona-Krise deutlich geringer. Die meisten Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden im Monat Mai registriert – nämlich 6.211, die wenigsten mit 3.891 im März. Die meisten Rotlichtüberschreitungen - nämlich 387 - erfolgten im Jänner, die wenigsten mit 91 im April“, so Hein zu den Zahlen. Derzeit misst die Stadt Linz Geschwindigkeitsübertretungen an elf Standorten (wechselweise bestückt mit drei Kameras). Die Rotlichtüberwachung erfolgt an 14 Standorten (wechselweise bestückt mit fünf Kameras).


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