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Bis Ende Jänner können 27.000 Oberösterreicher geimpft werden - UPDATE

Nora Heindl, 08.01.2021 16:32

OÖ. Alle bestellten Impfdosen werden zum vereinbarten Zeitpunkt geliefert, das wurde vom Gesundheitsministerium in der Konferenz des Bundeskanzlers mit den Landeshauptleuten zugesagt. Für Oberösterreich bedeutet das: Statt 20.000 können nun bereits im Jänner 27.000 Oberösterreicher geimpft werden. UPDATE (11. Jänner): Die Zahl der Impfdosen wurde erhöht, Personen über 80 Jahren können schneller geimpft werden, die Anmeldung startet am 15. Jänner.

 (Foto: BaLL LunLa/Shutterstock.com)
(Foto: BaLL LunLa/Shutterstock.com)

„Mir war immer wichtig, dass die zweite Impfung gesichert ist und der Impfschutz nach der ersten Impfung nicht unwirksam wird, nur weil die Dosen fehlen. Nach der Zusage seitens des Bundes, dass alle bestellten Mengen geliefert werden, ist es uns möglich, auch Teile der ursprünglich für die zweite Dosis reservierten Mengen zu verimpfen. Das bedeutet, dass schon Ende Jänner jedenfalls 27.000 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher geimpft sein werden. Das freut mich, denn jede Impfung mehr bedeutet einen Schritt weiter im Kampf gegen die Pandemie“, so LH-Stellvertreterin Christine Haberlander.

Auch Impfdosen für über 80-Jährige verfügbar

Durch die Erhöhung der Impfdosen kann das Land Oberösterreich neben der Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen sowie in den Krankenhäusern auch ein gewisses Angebot für über 80-Jährige zur Verfügung stellen. Ein Konzept wird derzeit erarbeitet, in den nächsten Tagen werden dazu Details bekannt gegeben. „Wir werden zu Beginn leider noch nicht alle Oberösterreicherinnen oder Oberösterreicher über 80 Jahre impfen können. Aber wir wollen dieses Angebot Schritt für Schritt nach Verfügbarkeit des Impfstoffes ausbauen. Je früher wir auch Risikogruppen impfen, desto früher wird es uns gelingen, einen weiteren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten“, so Haberlander.

Bestellung ab sofort zentral durch das Land

Oberösterreich hat mit Stand 8. Jänner knapp 17.000 Impfdosen bestellt. „Die restliche Menge fordern wir rasch an und jede einzelne Dosis wird schnell verimpft“, so Christina Pilsl, Impfkoordinatorin des Landes.

Die Bestellungen können ab sofort leichter abgewickelt werden, da die Impfkoordinatoren der Länder künftig bis auf weiteres direkt auf das Bestellsystem zugreifen können. „Diese zentrale Bestellung erleichtert die Planung erheblich, denn so können wir als Land Oberösterreich besser in die Gestaltung der Bestellungen eingreifen und sind nicht auf die einzelnen Träger angewiesen“, so Pilsl.

„So ist sichergestellt, dass uns keine Impfdosis ‚verloren‘ geht und schnell anderweitig verabreicht werden kann, wenn sie an einer ursprünglich geplanten Stelle nicht benötigt wird. Wir als Länder haben uns dafür eingesetzt, mehr Gestaltungsspielraum zu haben. Mit den neuen Möglichkeiten kann das Land direkt in die Planungen eingreifen und die Impfstrategie, natürlich in enger Anlehnung an die Bundesvorgaben, auf die oberösterreichischen Bedürfnisse abstimmen. Ich freue mich, dass das Angebot einer Impfung jetzt auch ersten Teilen der allgemeinen Bevölkerung zur Verfügung stehen wird und bin fest überzeugt, dass die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher das Angebot auch nutzen werden“, ist Haberlander sicher.

UPDATE (11. Jänner): Anmeldung für über 80-Jährige möglich

Wie LH-Stellvertreterin Haberlander am 11. Jänner mitteilte, kann der Impfstart für über 80-Jährige, die nicht in Heimen leben, vorgezogen werden. Bis Ende Jänner sollen hier 30 Prozent der Betroffenen Oberösterreicher geimpft werden können. Eine Anmeldung ist ab Freitag, 15. Jänner möglich, gestartet wird am darauffolgenden Dienstag. Alle Details und Infos zur Anmeldung auf www.tips.at/n/524794


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