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LINZ. 2018 wurde das Linzer Nestlé-Werk an der Franckstraße geschlossen. Nun wurde das Nachfolgeprojekt „Trinity“ vorgestellt. Namensgebend sind die drei Türme des Projektes.

So soll das Nestlé-Areal in Zukunft aussehen. (Foto: PROCHAZKA_RIEPL_ZUCCHI)
  1 / 3   So soll das Nestlé-Areal in Zukunft aussehen. (Foto: PROCHAZKA_RIEPL_ZUCCHI)

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé verabschiedete sich vor drei Jahren aus der Produktion am Standort Linz. 2018 wurde in Linz das Werk an der Franckstraße geschlossen. Nun wurde das Nachfolgeprojekt präsentiert. Die Städtebauliche Kommission empfahl eine überwiegend betriebliche Nutzung des Areals. Zudem gab es Rahmenvorgaben zu Dichte, Höhenentwicklung, Baufluchten und Freiraum.

Höchster Turm 100 Meter hoch

Absoluter Blickfang des Projekts „Trinity“ und auch Namensgeber: drei Hochhaustürme in den Höhen von 80, 90 bzw. 100 Metern entlang der Bahnstrecke. Sowohl der 90 Meter hohe Turm, als auch der 100 Meter hohe Turm sollen künftig Büros beherbergen. Im dritten Turm soll ein Hotel bzw. Serviced Appartments untergebracht werden, jedoch kann auch dieser für Büronutzung zur Verfügung stehen.

Studentenheim an der Franckstraße

Das Gebäude entlang der Franckstraße soll ein Studentenheim beherbergen. Dessen Höhe richtet sich an den umliegenden Gebäuden aus. Auch einem Nahversorger soll das Projekt auf einer Geschäftsfläche von rund 1.000 Quadratmetern Platz bieten. „Der Markt ist sehr stark gefragt. Da haben schon alle großen Ketten angefangen, ob sie den haben können“, so Projektentwickler Gerold Letzbor von L-Bau Engineering Gmbh.

Auch beinhaltet das Projekt eine Tiefgarage mit 500 Stellplätzen sowie 438 Fahrradabstellplätze.

Parkanlage auf dem Areal

„Es gab auch die Vorgabe ein Park zu errichten, wo große Bäume wirklich tief wurzeln können“, so Gerold Letzbor (Projektentwicklung) L-Bau Engineering Gmbh. Der Park im Innenhof soll jedoch nicht abgeschottet sein. „Entlang der Franckstraße öffnet sich der Park schon“, erklärt Architekt Peter Riepl. „Das bringt für die Öffentlichkeit Räume die bisher noch nicht da waren.“ „Derzeit haben wir dort eine nahezu 100 Prozent versiegelte Fläche“, freut sich auch Vizebrügermeister Markus Hein darüber, dass sich das ändern wird. In Richtung Süden soll der sanft ansteigende zentrale Park zu einer höher gelegenen, überdachten Terrasse führen, die einen Ausblick über die Bahngeleise und die Baumkronen des Barbara-Friedhofs hinweg bietet.

Baustart Anfang 2023

Insgesamt werden auf der Grundstücksfläche von circa 17.000 Quadratmetern oberirdisch rund 60.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche geschaffen. Der Start des Projektes wird mit der geplanten Baueinreichung im Frühjahr 2022 beginnen. Die Baubewilligung für das Gesamtprojekt wird mit Ende 2022 erwartet. Die Abbrucharbeiten können zu diesem Zeitpunkt beginnen. Der Baubeginn des Großbauvorhabens ist mit Anfang 2023 vorgesehen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt etwa 220 Millionen Euro.


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