Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. Um auf dem Linzer Hauptbahnhof einen sicheren Aufenthalt gewährleisen zu können, haben die ÖBB in den vergangenen Jahren einige Maßnahmen gesetzt. Dazu zählen etwa 90 Videokameras und die Zusammenarbeit mit der Polizei sowie dem Ordnungsdienst der Stadt Linz. Bürgermeister Klaus Luger und Sicherheitsstadtrat Michael Raml sahen sich die Situation am Dienstag, 2. Juni, vor Ort an.

Bürgermeister Klaus Luger (Mitte) und Sicherheitsstadtrat Michael Raml (rechts) besuchten den Linzer Hauptbahnhof, um sich über die Sicherheitsvorkehrungen zu informieren. (Foto: Stadt Linz)

Ob An-, oder Abreise, Einkauf oder Corona-Test bei der Apotheke - Am Linzer Hauptbahnhof halten sich täglich zahlreiche Menschen auf. Um einen sicheren Aufenthalt garantieren zu können, ließen die ÖBB die Beleuchtung für mehr Helligkeit in Durch-, Ab- und Aufgängen erweitern sowie erneuern. Darüber hinaus sollen 90 Kameras schlecht ersichtliche Nischen besonders im Auge behalten. Insgesamt werden Veränderungen beziehungsweise Maßnahmen wie Sicherheitsvorkehrungen aber nicht nur vom Team der ÖBB entschieden. Während diese den Innenbereich des Gebäudes, die Bahngleise und den Außenbereich bis zu Beginn des Busterminals besitzen, gehören weitere Plätze (Busterminal, Park vor dem Haupteingang, Anm.) dem Oberösterreichischen Verkehrsverbund, der Linz AG und der Stadt Linz.

Luger: „Kein negatives Erscheinungsbild“

„Einem negativen Erscheinungsbild des Linzer Hauptbahnhofes kann kaum etwas abgewonnen werden. Bei der Besichtigung zeigte sich, dass an diesem Ort ein angenehmer und sicherer Aufenthalt möglich ist. Dafür schätze ich die Initiativen der ÖBB, sich mit allen Kooperationspartnern an einen Tisch zu setzen und für die stetige Verbesserung dieses Standortes zu arbeiten“, hielt der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) beim Lokalaugenschein am Dienstag fest. In puncto Sicherheit arbeiten die ÖBB zum Beispiel mit dem Ordnungsdienst der Stadt Linz, der Polizei, aber auch karitativen Einrichtungen wie der B37 Obdachlosenhilfe und der Caritas zusammen.

„Das Bahnhof-Areal galt schon lange als eine Problemzone. Daher wollten wir uns unbedingt vor Ort über die aktuelle Sicherheitslage vergewissern. Die ÖBB haben uns ausführlich über die umgesetzten und geplanten Sicherheitsvorkehrungen informiert. Diese sind sehr begrüßungswert und werden zweifellos zur erhöhten Sicherheit der Passagiere und Besucher beitragen“, ergänzt Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ). Da schönes Wetter erfahrungsgemäß zu mehr Konflikten in der Öffentlichkeit führe, würden die Stadtpolitiker die Situation genau beobachten und im Bedarfsfall auch handeln.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden