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LINZ/OÖ. Der Verein migrare verlieh Urkunden an die Teilnehmerinnen seines Programms „Hippy“. Dabei werden migrantische Mütter beziehungsweise Familien mit Kindern zwischen drei und sieben Jahren bei der Integration unterstützt. Das geschieht beispielsweise mit altersgerechten Übungen und Spielen.

von links: Integrations-Landesrat Stefan Kaineder mit Vera Lujic-Kresnik, Masouda Niazi und Mümtaz Karakurt vom Verein migrare (Foto: migrare)

Das Projekt „Hippy“ (= Home Instruction for Parents of Preschool Youngsters) von migrare - Zentrum für Migrant*innen OÖ richtet sich an bildungsunerfahrene und sozial benachteiligte migrantische Mütter beziehungsweise Familien mit Kindern im Alter zwischen drei und sieben Jahren. Dabei sollen die Erziehungs- und Bildungskompetenzen der Mütter gestärkt sowie ihre persönliche Integration in die Gesellschaft vorangetrieben werden. Durch die Teilnahme am Projekt würden sich die Zusammenarbeit mit Bildungs- und Betreuungseinrichtungen verbessern und Bildungs- und Berufsläufe der Kinder positiv beeinflusst werden, hält Integrations- Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) fest. Er verlieh Zertifikate an vier Mütter, die stellvertretend für 56 Familien des Hippy Programms 2021 stehen. „Es gibt kaum etwas Wichtigeres für die Gesellschaft als unsere Kinder. Hippy ist ein absolutes Vorzeigeprojekt, das den Teilnehmenden enorm viel bringt“, sagt Kaineder.

Hausbesuche, Gruppentreffen und Exkursionen

Im Detail erarbeiten drei ausgebildete Hausbesucherinnen gemeinsam mit den Müttern Materialien, die aus altersgerechten Übungen und Spielen bestehen. Danach führen die Mütter diese Übungen selbst mit ihren Kindern durch und reflektieren gemeinsam mit den Hausbesucherinnen. Zusätzlich werden Gruppentreffen und Exkursionen organisiert, wodurch sich die Mütter vernetzen können, Angebote der Gemeinde kennenlernen und mehr über die österreichische Kultur erfahren. Darüber hinaus machen sie sich mit Systemen vertraut wie dem Bildungs- und Gesundheitssystem oder Möglichkeiten im Erwachsenenbildungsbereich. 


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