Setbesuch bei Soko Linz

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Herein spaziert ins Soko Linz-Büro (Foto: Tips/Heindl)
Herein spaziert ins Soko Linz-Büro (Foto: Tips/Heindl)
Nora  Heindl Nora Heindl, Tips Redaktion, 30.07.2021 13:59 Uhr

LINZ. Vom Verhörraum über das Chefinnenbüro bis hin zur Gerichtsmedizin: In nur zwei Monaten Bauzeit wurde in der Pop-Up Mall der Tabakfabrik auf einer Gesamtfläche von 670 Quadratmetern das Filmset für die neue „Soko Linz“ errichtet. Tips durfte sich im Studio umsehen.

Modern, international, voller Tatendrang und mit jeder Menge kriminalistischem Spürsinn – so präsentiert sich das neueste Team der ORF/ZDF-„Soko“-Familie, das seit dem 18. Mai in Linz und Umgebung vor der Kamera steht. Die Ausstrahlung ist voraussichtlich 2022 in ORF 1 geplant.

Das österreichisch-deutsche Team des Polizeikooperationszentrums „Soko Linz“ ermittelt in 13 grenzübergreifenden Mordfällen: Von der aufstrebenden Linzer Technikbranche bis ins Obdachlosenmilieu, zwischen Zeugenschutzprogramm und Serienkillerfahndung. An vorderster Front immer mit dabei ist Chefinspektorin Johanna „Joe“ Haizinger (Katharina Stemberger), die sich mit ihrer langjährigen Erfahrung jedem Fall stellt, mit ihrer resoluten Art aber auch gerne aneckt – bei den Ermittlungen und im „Soko“-Team. Kriminalhauptkommissar Ben Halberg (Daniel Gawlowski) schafft es mit seinem psychologischen Geschick stets, die Ermittlungen voranzutreiben. Auf Trab hält den alleinerziehenden Vater seine Tochter Emilia (Paula Hainberger), die er auch schon mal am Kommissariat betreuen muss. Die gebürtige Berlinerin Nele Oldendorf (Anna Hausburg) hat es trotz ihres jungen Alters bereits weit gebracht und sich mit viel Ehrgeiz die Chefinnenposition erarbeitet. Dennoch stellt sie die Teamführung immer wieder vor Herausforderungen, nicht zuletzt auch vor die, Joe und Ben im Zaum zu halten.

Aleks Malenov (Damyan Andreev) ist die gute Seele der „Soko“ und kümmert sich um alle Recherchearbeiten. Aleks ist auf den ersten Blick zwar ein Sonnyboy, doch neben seinem Job bei der „Soko“ ist er vor allem mit einem beschäftigt: der Pflege seiner Schwester. Gerichtsmediziner Dr. Richie Vitek (Alexander Pschill) verrichtet stets gewissenhaft seine Arbeit. Allerdings muss er auch immer wieder als Therapeut wider Willen für das „Soko“-Team herhalten, wenn es wieder einmal Reibereien gibt. Mittendrin ist außerdem Yara Nejem (Miriam Hie), die resche Facility-Managerin und geheime Chefin der „Soko“, bei der es auch schon mal dauern kann, bis die Toiletten repariert oder die Glühbirnen ausgetauscht sind. Aber auch von solchen kleinen Widrigkeiten lässt sich das „Soko“-Team in der Premierenstaffel nicht abhalten und klärt mit Geschick und Schmäh jedes Verbrechen auf.

Die Realität als Vorbild

Soko Linz ist das neueste Familienmitglied der Soko-Familie. Die Struktur, wie die Fälle erzählt werden, sei überall ähnlich, erzählt ORF-Fernsehfilmchefin Katharina Schenk, aber „wie bei einer Familie hat jedes Kind einen eigenen Charakter.“ Eine Neuheit sei, wie die Figuren gestrickt sind und wie sie zusammenspielen. „Karin Stemberger ist zum Beispiel eine Ermittlerin, die sehr erfahren ist, sie ist auch die älteste im Team. Auf der anderen Seite haben wir eine Chefin, die sehr jung ist, wo wir natürlich einerseits ein sehr starkes Frauenduo haben, was uns sehr wichtig war, dass wir hier Frauen haben, die vorne stehen, aber gleichzeitig ist es fast schon ein Generationenkonflikt, mit einer 32-jährigen Vorgesetzten und einer 45+-Mitarbeiterin. Der zweite Kommissar ist wiederum alleinerziehender Vater einer zwölfjährigen Tochter, das bringt eine Farbe rein, die wir sonst nicht haben. Oder Miriam Hie als Oberösterreicherin mit asiatischen Wurzeln. Das sind alles Elemente, mit denen wir versuchen das bunte Leben, das unsere Realität ist abzubilden.“

Die ersten vier Folgen durfte das Team übrigens bereits im Rohschnitt bewundern. „Ich bin seit gestern im Glück“, strahlt Schenk. „Man fängt an, sich etwas auszudenken und ein paar Monate später sieht man dann, ob es aufgeht. Das ist immer aufregend.“

Katharina Stemberger und Daniel Gawlowski über die neue „Soko“ in Linz

Katharina Stemberger über ihre Liebe zur oberösterreichischen Hauptstadt: „Ich bin ein ziemlich großer Linz-Fan. Linz mochte ich immer schon, es ist so echt und versucht nicht, etwas anderes zu sein. Linz ist zum einen irrsinnig vielseitig, und zum anderen auf angenehme Art und Weise schnörkellos. Ich sehe mich, die Rolle und die Geschichten dort und freue mich, dass diese neue ,Soko‘ in Linz verortet ist.“

Und auch Daniel Gawlowski freut sich darüber, die „Soko“ in Linz zu verstärken: „Die geografische Verortung von Linz im Dreiländereck Österreich, Deutschland, Tschechien wird thematisch immer wieder eine Rolle spielen als auch die außergewöhnlich vielschichtige Persönlichkeit der Stadt. In Linz treffen Tradition und Moderne, Handwerk und Hightech, Jung und Alt aufeinander wie in kaum einer anderen deutschsprachigen Stadt. Das wird sich natürlich maximal auf die Bildsprache und die Drehbücher auswirken.“

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